Wien - Bratislava Wirtschaftsgipfel

Die Podiumsdiskussion ist Teil des "Twin City Jahres"

Wien (OTS) - Im Rahmen des Wirtschaftsgipfels Wien-Bratislava diskutierten gestern, Montag, im Primatialpalast in Bratislava hochrangige Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus beiden Städten über die Perspektiven und Chancen der prosperierenden Twin-City-Region. Eröffnet wurde die Podiumsdiskussion vom Bürgermeister der Stadt Bratislava Andrej Durkovský. Die Veranstaltung zählte rund 150 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien.

Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Mag. Renate Brauner betonte: "Bratislava und Wien gehören - auch aufgrund der geopolitischen Lage - zu einer Familie, die geschwisterlich zusammenarbeiten. Die beiden Städte stehen zwar im Wettbewerb, erkennen aber die Chancen der Kooperation. Auch die gemeinsame Bewerbung für das EIT (European Institute of Innovation and Technology) ist ein Meilenstein der gemeinsamen Anstrengungen."

Tomas Fabor, Stadtrat für Verkehr und Infrastruktur der Stadt Bratislava, der in Vertretung von Vizebürgermeister Milan Cílek an der Diskussion teilnahm, meinte: "Die Mobilität ist ein bestimmendes Element der Twin-City-Region. Bratislava und Wien haben zwar ihre eigenen Projekte, sind aber auf dem richtigen Weg der Zusammenarbeit."

KR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, hob hervor: "Wir müssen uns zu einem Hochleistungszentrum entwickeln und uns das Ziel setzen, unter den 20 wichtigsten Regionen der Welt zu kommen."

Univ. Doz. DI Peter Mihok, Präsident der slowakischen Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung, sagte: "Die Region hat auf die globalen Herausforderungen reagiert. Das Twin-City-Konzept ist eine Chance - auch im Hinblick auf die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Regionen, wobei der energieeffiziente Einsatz von Ressourcen immer wichtiger wird."

DI Albert Hochleitner, Präsident der Industriellenvereinigung Wien, wies darauf hin: "Man muss die Einzigartigkeit der Region nicht nur sehen, sondern auch fest daran glauben. Es gibt nirgendwo zwei Hauptstädte in einer solchen Nähe und mit einem Einzugsgebiet von 6 Mio. Menschen. Die Schengengrenzen sind gefallen, entsprechend müssen wir auch die geistigen Barrieren abbauen."

DI Pavel Krajcik, Vizepräsident des Verbands der Slowakischen Maschinenbauindustrie, sagte: "Was die internationale Wettbewerbsfähigkeit anlangt, war Bratislava vor Jahren noch Schlusslicht. In der Zwischenzeit hat sich die Stadt durch gesunden Wettbewerb stark entwickelt und vorgearbeitet."

Die Eröffnung des "Twin City Liner 2" ist ein Symbol für die vertiefenden Beziehungen der Städte Wien und Bratislava

Im Zuge der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gibt es anlässlich des Europäischen Jahres des interkulturellen Dialogs 2008 eine Jahreskooperation zwischen den Städten Bratislava und Wien. Im Rahmen des "Twin-City-Jahres Bratislava-Wien 2008" finden zwischen Mai und November eine Reihe von Veranstaltungen in beiden Städten statt. Den Auftakt bildete am 16. Mai 2008 die Eröffnung des "Twin City Liner 2" mit dem österreichischen Bundespräsidenten Dr. Heinz Fischer und dem slowakischen Staatspräsidenten Ivan Gasparovic sowie mit dem Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl und der Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner.

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