Marek: Wettbewerb "Jugend Innovativ" als erster Karriereschritt für junge Menschen

Finale des österreichischen Schulwettbewerbs "Jugend Innovativ" im Technischen Museum Wien

Wien (BMWA-OTS) - "Die heutige Arbeitswelt benötigt neben praktischen Qualifikationen vor allem eines: praxis- und lösungsorientiertes Denken sowie naturwissenschaftliches und technisches Interesse. Diese Fähigkeiten garantieren gerade den Jugendlichen Erfolg in ihrem Beruf und ihrer weiteren Karriere", betonte Staatssekretärin Christine Marek heute beim Finale von "Jugend Innovativ" im Technischen Museum Wien. Dieser vom BMWA geförderte und in Österreich einzigartige Jugendwettbewerb fordere seit nunmehr 21 Jahren die kreativsten und innovativsten Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich unabhängig von der Schulart auf, fächerübergreifende Projektarbeiten einer kritischen Fachjury vorzulegen und gegebenenfalls auch die Projektergebnisse persönlich vor der Jury zu präsentieren. "Jugend Innovativ ist ein wichtiger Beitrag zur Vorbereitung und Heranführung von jungen Forscherinnen und Forschern an breite wissenschaftliche Themenbereiche und insbesondere auch eine unterstützende Initiative, vermehrt auch Mädchen an wissenschaftlich und technische Berufe heranzuführen", so Marek, die im Festsaal des Technischen Museums die Preise an die Schülerinnen und Schüler überreichte.

Die Preisträger

Der Hauptpreis in der Kategorie Design ging an ein Team der HTL Wiener Neustadt für die Entwicklung eines speziellen Rückentherapie-Gerätes.

Mit dem ersten Platz in der Kategorie Science wurde das Projekt "Flotte Bienen, Fiese Vieren" der HBLA Ursprung ausgezeichnet, das sich mit der Bienenkrankheit CCD (Colony Collapse Disorder) beschäftigte.

In der Kategorie Business konnte das Projekt Seifenmanufaktur Sitzenberg die Jury überzeugen.

Der erste Platz in der Kategorie Engineering ging an die HTL Braunau für die Entwicklung eines innovativen Ansatzes zur Messung des Restölgehaltes von gewalzten Aluminiumbändern.

Erstmals wurde im heurigen Jahr der von T-Systems-Austria gestiftete T-Systems Young Innovation Award in der Kategorie IKT vergeben. Ausgezeichnet wurde das Projekt "Virtual Guide" des TGM Wien. Dabei handelt es sich um ein interaktives Führungssystem für Museen.

Mit dem Wettbewerb, so die Staatssekretärin weiter, werde den jungen Menschen eine Möglichkeit geboten, die eigenen originellen und innovativen Ideen zu entwickeln, diese in Teams und unter wissenschaftlichen Aspekten auszuarbeiten und zu verwirklichen. "Im Rahmen der Projektarbeit sollen die Schülerinnen und Schüler bereits in einem frühen Stadium spielerisch und auf interessante Art und Weise gezielt auf ihre späteren praktischen Aufgaben im Beruf vorbereitet werden, d. h. rasch Problemstellungen zu erkennen, entsprechende Lösungen zu finden und diese später erfolgreich umzusetzen", erklärte Marek. Der projektorientierte Unterricht an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen trage heute mehr denn je dazu bei, die natürliche Neugierde, Kreativität und die Teamfähigkeit von Kindern und Jugendlichen gezielt zu unterstützen. Initiativen wie "Jugend Innovativ" ermöglichen es, diese Erfolge auch der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Für Staatssekretärin Marek ist es besonders wichtig, Jugendliche rechtzeitig auf das Wirtschaftsleben vorzubereiten und damit optimale Grundlagen für die persönliche und berufliche Entwicklung zu schaffen. Einer der wesentlichen Faktoren für die positive Entwicklung des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts Österreich sei nämlich eine gute und fundierte Ausbildungsqualität und hohe Motivation der Facharbeiterinnen und Facharbeiter. Österreichs Wirtschaftsstandort zu sichern, bedeute daher gezielt in die Ausbildung von Jugendlichen zu investieren.

"Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang auch den zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern an Österreichs Schulen, die durch ihr persönliches Engagement dazu beitragen, unser wichtigstes Gut - die Jugendlichen - zu kreativen, innovativen, kritisch denkenden und weiterhin forschenden Menschen zu entwickeln", so Marek, die abschließend noch einmal allen Preisträgerinnen und Preisträgern gratulierte.

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