Sportstaatssekretär Lopatka: FairPlay-Aktivitäten auch für Bundesliga geplant

Lopatka bei Anti-Rassismus-Event "Fußball verbindet! - Fußball.Versteht sich!" im Parlament

Wien (OTS) - "Rassismus ist eine der großen Gefahren des Sports. Der Kampf gegen Rassismus muss daher auch von der Politik unterstützt werden", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka bei der Eröffnung des Anti-Rassismus-Event "Fußball verbindet! -Fußball.Versteht sich!" im Parlament. "Das FairPlay-Projekt am Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit (vidc), das sich für einen angst- und vorurteilsfreien Umgang mit Fußball-Fans während der EURO einsetzt, soll über die EURO hinausgehen." Lopatka will professionelle und nachhaltige Strukturen der sozialpräventiven Fanarbeit in der Österreichischen Bundesliga und ihren Vereinen mit dem "EURO-Knowhow" fortführen.

FairPlay koordiniert die Fanbotschaften im Rahmen der Fan- und BesucherInnenbetreuung, die Organisation von Antidiskriminierungsmaßnahmen im Umfeld des gesamten Turniers und das in der Schweiz, Liechtenstein und Österreich durchgeführte Schulprojekt EUROSCHOOLS 2008. Der Sportstaatssekretär betonte, er unterstütze die von FairPlay während der EURO durchzuführenden Projekte "von ganzem Herzen", da sie heute zur professionellen Abwicklung einer Großsportveranstaltung gehören. Deshalb werden für Fanarbeit und Anti-Rassismus-Projekte während der UEFA EURO 2008 in Österreich 300.000 Euro zur Verfügung gestellt. "Fans sind das Herzstück dieser Europameisterschaft. Ohne ihren Enthusiasmus, ihre Lebensfreude und Begeisterung wäre eine solche Veranstaltung undenkbar. Umso mehr freuen wir uns auf unsere Gäste, haben ihnen gegenüber aber auch die Verpflichtung, ihren Aufenthalt in Österreich zu einem unvergesslichen, positiven Erlebnis zu machen", so Lopatka.

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