Vilimsky: Einbürgerungen sind nur Spitze des Zuwanderungs-Eisbergs

Plattersche Jubelmeldungen können nicht über tatsächliche Probleme hinwegtäuschen

Wien (OTS) - Noch immer viel zu viele Einbürgerungen gibt es laut FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky. "Darüber können auch die üblichen Platterschen Jubelmeldungen nicht hinwegtäuschen." In den letzten Jahren sei die Staatsbürgerschaft wie ein Fetzen Papier verschenkt und quasi als Begrüßungsgeschenk überreicht worden. Die Einbürgerungen seien nur die Spitze des gigantischen Eisbergs namens Zuwanderung.

Sicher sei es positiv zu sehen, wenn es jetzt einen gewissen Rückgang bei den Einbürgerungen gebe, führte Vilimsky weiter aus. Aber es sei immer noch viel zu wenig getan. Die Staatsbürgerschaft müsse am Ende eines erfolgreichen Integrationsprozesses stehen und nicht am Beginn. Überdies ändere dies nichts daran, dass in Österreich die Zuwanderer bereits mehr als zehn Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen würden. 2007 habe bereits ein Sechstel der Bevölkerung einen "unmittelbaren Migrationshintergrund" besessen. In Wien sei dies sogar ein Drittel. Dieser Entwicklung gelte es gegenzusteuern, anstatt unqualifizierte Jubelmeldungen abzusondern.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004