HAUBNER: "Nach SPÖ schwenkt nun auch FPÖ auf BZÖ-Modell des Papamonats ein"

"BZÖ-Ideen setzen sich langsam in anderen Parteien durch"

Wien (OTS) - "Mit einiger Verspätung greift nach der SPÖ nun auch die FPÖ den Vorschlag, den ich schon in meiner Amtszeit als Familienministerien gemacht habe, auf", meinte heute BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner zum Vorschlag des neuen FPÖ-Familiensprechers, einen Papamonat einzuführen. "Damit wird einmal mehr deutlich, daß sich die vielen guten BZÖ-Ideen langsam auch bei den anderen Parteien durchsetzen", stellte Haubner fest.

"Eines muß klar sein, was für Mütter gilt, muß auch für Väter möglich sein - nämlich mehr Flexibilität im bestehenden System des Kinderbetreuungsgeldes. Das BZÖ hat hier schon lange eine ganz klare Linie: Die jetzt geblockten 6 Monate Väterkarenz müssen einfach gesplittet werden können. Das heißt, der Vater soll 1 bis 2 Monate vorziehen und als Papamonat konsumieren. Väter sollen weiterhin motiviert werden, sich an der Pflege und Betreuung ihrer Kinder zu beteiligen. Der Parallelbezug als einkommensunabhängige Familienleistung des Kinderbetreuungsgeldes innerhalb der ersten beiden Monate ist eine Möglichkeit. Die Wahlfreiheit ist unverzichtbar", erklärte Haubner.

"Es zeigt sich aber auch einmal mehr, daß die Einführung des Kinderbetreuungsgeldes ein hervorragender Vorschlag von uns war, denn im ersten Quartal dieses Jahres haben insgesamt 5.646 Eltern Kinderbetreuungsgeld beantragt. Rund 70 Prozent von ihnen haben sich für die lange Variante von 30 plus sechs Monaten entschieden. Und nun schwenken auch noch SPÖ und FPÖ auf unser Modell des Papamonats ein. Wir sind weiter verlässliche Partner der Familien in Österreich", schloß Haubner.

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