FA-Rösch fordert Ausschluss von SPÖ-Wagner aus dem ÖGB

30.000 Versicherungsangestellte verraten und verkauft

Wien, 20-05-08 (OTS) - Der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Bernhard Rösch fordert ÖGB-Präsident Hundsdorfer auf, den Vorsitzenden der GPA- Sektion Versicherungen SPÖ-Gemeinderat Kurt Wagner aus dem ÖGB auszuschließen. Noch nie in der Geschichte der 2. Republik ist jemand bei Kollektivvertragsverhandlungen derart um- und 30.000 Arbeitnehmern in den Rücken gefallen wie der Wiener SPÖ-Mandatar.

Nach skandalösen 1,87% im Vorjahr hätten heuer über 4% heraus schauen müssen, während sich Wagner mit blamablen 3,45% bei einer Inflationsrate von 3,5% abspeisen ließ. Dagegen nimmt sich sogar Umfaller-Papst Gusenbauer vergleichsweise standhaft aus.

Wie ist es möglich, Herr Wagner, dass es Mitarbeiter in einer florierenden Branche gibt, deren Grundlohn seit mehr als zehn Jahren nicht erhöht wurde? Dazu kommt noch die unsoziale Limitierung des Spesenersatzes, der oft weit unter den Richtlinien liegt. Die Mitarbeiter tragen somit die Kosten für die galoppierende Benzinpreiserhöhung alleine, Herr Wagner!

Die allgemeinen Wirtschaftszahlen und die Kaufkraftstagnation schreien nach einer adäquaten Anpassung der KV-Löhne. SPÖ-Wagner, der oft und gerne Vorträge über seine enge Freundschaft mit Bürgermeister Häupl hält und für EX-ÖGB-Präsident Verzetnitsch den Maria-Theresien-Orden(!) fordert, ist mittlerweile einer der meistgenannten Gründe bei Gewerkschaftsaustritten.

Unsere Gewerkschaft kann jedoch nur überleben, wenn wir eine Gemeinschaft bilden und den Schutz unserer Mitglieder auch leben. Als Biotop für saturierte SPÖ-Feudalherren, die gleicher als andere sind und bei KV-Verhandlungen wie ein Stück Holz umfallen, darf nicht länger Platz sein, betont Rösch. (Schluss)am

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