Energie aus Küchenabfällen und Speiseresten

LR Egger: Umstellung auf EU-Vorgaben vollzogen

Bregenz (VLK) - Seit November 2006 ist die Verfütterung von Küchenabfällen und Speiseresten an Schweine durch eine Richtlinie der EU verboten. Diese Abfälle müssen seither in Biogasanlagen verarbeitet oder kompostiert werden. "In Vorarlberg haben wir die Umstellung bereits vollzogen", informiert Abfallwirtschaftsreferent Landesrat Dieter Egger. Vergangenes Jahr wurden rund 93 Prozent der in Vorarlberg anfallenden Küchen- und Speisenabfälle in Biogasanlagen vergärt und zur Energiegewinnung genützt.

Vergangenes Jahr fielen in Vorarlbergs Gastronomie und Großküchen fünf Millionen Liter Küchen- und Speiseabfälle an. Mit 4,6 Millionen Liter wurden 93 Prozent des Gesamtaufkommens nach erfolgter Hygienisierung in landwirtschaftlichen Biogasanlagen vergärt, so Landesrat Egger. Es ist davon auszugehen, dass die Fehlmenge über die Bioabfall- und gewerbliche Restabfallschiene entsorgt wurden.

Bevor die Küchen- und Speisenabfälle in Biogasanlagen verarbeitet oder kompostiert werden dürfen, müssen sie hygienisiert, also abgekocht, werden. Derzeit bestehen im Land sieben Biogasanlagen mit einer Bewilligung zur Verwertung dieser Abfälle. Damit ist Verwertungskapazität ausreichend gesichert, betont LR Egger.

Die detaillierten Sammel- und Verwertungsmengen können in der aktuellen Publikation "Effizienkontrolle des Konzeptes für die Verwertung getrennt gesammelter Küchenabfälle und Speisereste aus Gastronomie und Großküchen in Vorarlberg" unter www.vorarlberg.at/abfallwirtschaft nachgelesen werden.

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