Bundesinnungsausschuss der Kraftfahrzeugtechniker legt Strategie für die nächsten sechs Monate fest

BIM Puntinger begrüßt das mit Einstimmigkeit beschlossene und umfangreiche Arbeitsprogramm

Wien (PWK385) - Der Bundesinnungsausschuss der Kraftfahrzeugtechniker traf sich am 14. Mai zu seiner Frühjahrssitzung um für die Strategie und das Arbeitsprogramm für die nächsten sechs Monate festzulegen. "Es freut mich, dass wir mit Martin Gertl ein neues Mitglied im Vorstand begrüßen.", so Bundesinnungsmeister Puntinger. "Mit seiner kompetenten Unterstützung werden wir das ambitionierte Arbeitsprogramm umsetzen können."

PBStV als juristisches Werkzeug der gesamten Branche

Zentrales Thema der Beratungen war die bevorstehende Novellierung der Prüf- und Begutachtungsstellenverordnung. "Obwohl der Gesetzgeber viele unserer Anliegen aufgenommen hat, ist es dennoch notwendig beim vorliegenden Entwurf Korrekturen vorzunehmen.", erklärt Puntinger. "So muss eine Herstellerkalibrierung statt einer Eichung von Geräten in Zukunft ausreichend sein. Ebenso sollte man über ein preisliches Werbeverbot beim § 57a-Pickerl nachdenken, um eine qualitativ hochwertigen Überprüfungen gegenüber Dumpingpreisen den Vorzug zu geben."

Hochwertige Ausbildung als Zukunftsinvestment

"Mit 6.989 Lehrlingen sind wir ungeschlagene Nummer 1 bei den handwerklichen Berufen.", freut sich Friedrich Nagl, stellvertretender Bundesinnungsmeister und Bundesbildungsreferent. "Auch der Zuwachs von knapp 13 % bei den 2007 abgelegten Meisterprüfungen zeigt, dass dieser hochtechnische Beruf hohes Ansehen genießt." Die guten Resultate des Nachwuchses bei internationalen Berufswettbewerben bestätigt die qualitativ hochwertige Ausbildung, erläutert Nagl. "Dennoch ist es notwendig in die Zukunft zu blicken und die Ausbildung der schnellen technologischen Entwicklung anzupassen. Wir sind der zweite Beruf, der die Ausbildung auf die modulare Systematik umgestellt hat. Dies räumt uns einen hohen Grad an Flexibilität ein und das müssen wir unseren Mitgliedsbetrieben auch kommunizieren."

Erfolgreiches Service-Projekt "Versicherungsoffensive"

Mit der Versicherungsoffensive startete die Bundesinnung vergangenes Jahr das erste Service-Projekt für die Mitgliedsunternehmen. Die Zielsetzungen Endkundenaufklärung, rechtliche Absicherung, Ertragssteigerung und Kostenersparnis konnten belegbar erreicht werden. Die Bundesinnung verhandelte eine umfangreiche Rahmenversicherungsvereinbarung, die branchenspezifische Elemente berücksichtigt. Innerhalb weniger Monate nutzen 135 Betriebe dieses Angebot. Die Prämieneinsparung liegt je nach Betrieb zwischen 25 und 40 Prozent, trotz höherer Deckungssummen plus zusätzlicher Deckung bei Verwahrungsschäden von Kraftfahrzeugen. "Viele Betriebe nutzen das von der Bundesinnung angebotene Service-Paket.", freut sich Puntinger, "das zeigt, dass die Entscheidung serviceorientiere Produkte anzubieten, richtig war. Und diese Herausforderung werden wir gerne annehmen und weite Projekte entwickeln, die unseren Mitgliedern direkt bei der täglichen Arbeit von Nutzen sind." (us)

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