LH Pröll: Verpflichtendes Kinderschutzprogramm in NÖ Schulen

Prävention gegen Gewalt, Aggression und sexuelle Übergriffe

St. Pölten (NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat heute den Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates, Hermann Helm, beauftragt, verpflichtende Kinderschutzprogramme in den Schulen durchzuführen. Derartige Programme werden ab dem kommenden Schuljahr in allen Pflichtschulen (Volks- und Hauptschulen sowie Polytechnischen Schulen) und in den Unterstufen der allgemein bildenden höheren Schulen umgesetzt. Niederösterreichs Schulen setzen verstärkt auf Präventionsarbeit gegen Gewalt, Aggression und sexuelle Übergriffe. "Mit dem Aufgreifen von Problemen im schulischen und privaten Bereich sowie mit dem Erlernen friedlicher Lösungen wollen wir Gewalttätigkeit erst gar nicht entstehen lassen", unterstreicht der Landeshauptmann. Gleichzeitig soll damit auch das Sicherheitsgefühl der Schüler gesteigert werden.

Wichtig ist Landeshauptmann Pröll auch, dass alle Partner der Schule bei diesem Projekt eingebunden sind: von den Schülern über die Lehrer bis zu den Eltern. Deshalb werden für Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern Fortbildungsveranstaltungen der Schulpsychologie angeboten. Dazu gibt es Workshops und Projekttage für Kinder. Auch die Unterstützung für soziales Lernen wird angeboten. Pröll: "Gewalt muss bereits im Vorfeld, abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse, präventiv bekämpft werden - insbesondere in unseren Schulen."

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