Vilimsky fordert angesichts der BP-Ankündigungen eine gesetzliche Verpflichtung zum Verkauf von Normalbenzin

Gesetzgeber darf bei Einführung noch teurer Treibstoffe, die die Konsumenten dann gezwungenermaßen beziehen müssen, nicht einfach zusehen

Wien (OTS) - FPÖ-Verkehrssprecher, Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky bezieht sich auf die Ankündigung des Ölkonzerns BP, den Verkauf von Normalbenzin einzustellen. Laut Vilimsky sei jetzt der Gesetzgeber gefragt, dafür zu sorgen, dass es zu einer gesetzlichen Verpflichtung für Tankstellen komme, den Verkauf von Normalbenzin sicherzustellen. Denn der BP-Konzern sichere sich durch den Wegfall des Verkaufs von Normalbenzin lediglich eine reibungslose Absatzschiene für einen neuen, teureren Konzern-Treibstoff. Das Haltlose daran sei, stellt Vilimsky fest, dass die Konsumenten dadurch gewissermaßen gezwungen würden, einen weiteren Anstieg des Spritpreises hinnehmen zu müssen, indem sie nur mehr den kostenintensiveren Treibstoff beziehen könnten.

"Es ist ein Skandal der Sonderklasse, dass angesichts der Rekordpreise bei Treibstoffen nun einzelne Tankstellen-Betreiber - in diesem Fall ist es BP - Normalbenzin einfach aus ihrem Angebot streichen", so Vilimsky. Auf diese Art würde der Vertrieb von hoch lukrativeren Treibstoff-Sorten nunmehr vorangetrieben. Er plädiert dafür, dass Autofahrer, die bisher Normalbenzin zu 91 Oktan bezogen hätten, dies auch weiterhin an jeder Tankstelle tun könnten. Vilimsky betont die grundsätzliche Entscheidungsfreiheit für jeden Autofahrer, die durch das Reduzieren des Sortiments um das Normalbenzin beschnitten würde - zumal dadurch offenkundig der Absatz teurer Treibstoffe forciert werden solle. Deshalb müsse eine gesetzliche Regelung her, die alle Tankstellen-Betreiber zum Verkauf von Normalbenzin verpflichte, hält der FPÖ-Generalsekretär abschließend fest.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001