Finanzdesaster bei ARBÖ - Dörfler fordert Aufklärung

Klagenfurt (OTS) - Wie heute Verkehrsreferent LH-Stv. Gerhard Dörfler bekannt gab, liegen Informationen vor, wonach sich der ARBÖ Kärnten in einem Finanzdesaster befindet. So solle der ARBÖ-Kärnten Schulden in Millionenhöhe angehäuft haben und nun müsse die Bundes-Organisation mit einer Sanierungshilfe den Konkursrichter abwehren. Sollte ARBÖ-Österreich hier nicht rettend einspringen, drohe dem ARBÖ-Kärnten laut informellen Informationen der Konkurs, erklärte Dörfler.

Laut dem Verkehrsreferenten ist dieses Finanzdesaster in die Skandale rund um BAWAG und ÖGB einzureihen und Dörfler fordert daher erneut die Offenlegung der Finanzen. "Ich habe LAbg. Schober bereits vor einigen Wochen im Landtag aufgefordert, die Finanzen offen zu legen, jedoch hat er dies bis heute nicht getan", so Dörfler.

Es stelle sich laut Dörfler die Frage, warum der ehemalige ARBÖ-Präsident Rudolf Schober sich so sang- und klanglos als Präsident verabschiedet habe. "War das eine Flucht aus dem Finanzdebakel?" Dörfler fordert Aufklärung, ansonsten sei für ihn Schober als Landtagsabgeordneter rücktrittsreif.

Die Vergangenheit habe gezeigt, ob Konsum, BAWAG oder ÖGB, dass sich SPÖ-Funktionäre immer wieder aus ihrer Verantwortlichkeit stehlen. "Die Leidtragenden waren immer die treuen Mitglieder, die brav ihre Beiträge zahlen. Daher läuten bereits alle Alarmglocken", schloss Dörfler.

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