Klement beanstandet Orden für Life-Ball Manager Keszler

"Was ist das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich noch wert? Muss man schrill und Randgruppen-orientiert sein, um so einen Orden zu bekommen?"

Wien (OTS) - Als eine "Verhöhnung all jener aufrechten Bürger, die sich in ihrem tagtäglichen Überlebenskampf sicher mehr Verdienste um dieses Land erwerben, als ein hochbezahlter Life-Ball Manager" bezeichnete FPÖ-Gleichbehandlungssprecher NAbg. DI Karlheinz Klement die Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich an Gery Keszler.

"Was ist so ein Orden noch wert, wenn er an Typen wie Nitsch und Keszler vergeben wird? Muss man schrill und Randgruppen-orientiert sein, um so einen Orden zu bekommen?" Wenn dem so sei, betonte Klement, würden viele verdienstvolle Bürger einen solchen Orden bestimmt nicht mehr annehmen. "Oder ist der Orden etwa Dank dafür, dass ein paar SPÖ-Granden wie Gusenbauer, Häupl, usw. mit abgehalfterten, ausrangierten Hollywood-Sternchen auf ein paar Seitenblicke-Bildchen kommen dürfen?"

Klement untermauerte seine Kritik mit der Frage, ob der Life-Ball eigentlich ein Vorbild für unsere Kinder und Jugendlichen sei. Er bezog sich konkret auf die, bei diesem Ball zu später Stunde einhergehenden Orgien-Aufforderungen und ob es tatsächlich Ziel sein könne, die Jugendlichen dahin zu bringen, ihr Leben so zu gestalten, wie es gewisse Randgruppen tun.

Abschließend ist für Klement zu erwähnen, dass der diesjährige Life-Ball - im Zeichen der Aliens - offenbar den Eindruck und das Bild vermitteln sollte, heimatbewusste Österreicher in Trachten seien Außerirdische und hätten mit der modernen Entwicklung dieses Landes nichts mehr zu tun. Unter anderem seien nämlich Teilnehmer mit Trachten als Aliens dargestellt worden. Für dieses "Festival der Abnormalität" sei die Hilfe für AIDS Opfer nur mehr ein leiser Beweggrund, bedeutete Klement abschließend.

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