Gusenbauer: Studie belegt "erhebliche wirtschaftliche Bedeutung" der EURO 2008

"Erfreuliche Ergebnisse": Wertschöpfung von 641 Millionen Euro, 13.400 Jobs entstehen

Wien (SK) - Bundeskanzler, Sportminister Alfred Gusenbauer präsentierte Montagvormittag gemeinsam mit Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und Studienautor Christian Helmenstein von SportsEconAustria (SpEA) eine Studie zu den wirtschaftlichen Impulsen der EURO 2008TM für Österreich. Die vorliegende Studie zeige "eine Reihe von erfreulichen Ergebnissen", so dass man sich "auf ein großes Sportereignis mit erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung freuen kann". So werde die EURO 2008 in Österreich nach derzeitigem Analysestand eine Wertschöpfung von 641 Millionen Euro und Beschäftigungseffekte im Ausmaß von knapp 13.400 Jahresbeschäftigungsverhältnisse generieren. ****

Daneben gebe es aber noch einen "zusätzlichen Erlebnisfaktor", so Gusenbauer, der festhielt, dass sich Österreich in Zukunft nicht nur als Kultur-, Winter- und Sommertourismusland sowie "leistungsstarker Wirtschaftsstandort" präsentieren könne, sondern auch als "erweiterte Partyzone" - vor allem für eine jüngere Zielgruppe. Erfreulich seien aber auch weitere Fakten: So werden während der EURO 2008 8.000 Journalisten im Land sein und insgesamt werden rund 600.000 Stadiongäste in Österreich erwartet. An den TV-Geräten werden acht Milliarden Menschen die EURO verfolgen und selbst für nicht so EURO-affine Menschen ergebe sich ein Vorteil: Schließlich gebe es erstmals keine Baustellen auf der Westautobahn, so Gusenbauer. "Für die österreichische Wirtschaft ist die EURO damit bereits schon jetzt eine gewonnene Sache. Wirtschaftlich haben wir schon gewonnen, jetzt wollen wir auch sportlich reüssieren", freute sich der Bundeskanzler am Rande der Pressekonferenz "EURO 08 - Wachstumsimpulse für den Standort Österreich" im Wiener Ernst-Happel-Stadion.

Organisatorisch alles im Plan - Österreich auf alle Eventualitäten vorbereitet

Dank einer exzellenten Vorbereitung nach dem Motto "Österreich ist ein Team" sei organisatorisch alles im Plan. Für Not- und Krisenfälle gebe es weiters ein "Steering Committee", wo man mit den Schweizer Kollegen "bestens eingespielt" sei, so dass man "auf alle hoffentlich nicht eintretenden Eventualitäten vorbereitet ist". Darüber hinaus werde es tägliche Medieninformationen geben. Das Co-Austragungsland Schweiz sehe er als "Partner" - das habe sich auch anhand der "hervorragenden gemeinsamen Vorbereitung" gezeigt, so Gusenbauer, der zu Österreichs Freundlichkeit und Sympathie festhielt: "Hier haben wir eine Bench-Mark-Funktion". Den Umstand, dass in Österreichs Fußball-Stadien heuer um 15 Prozent mehr Besucher als im Vorjahr waren, wertete Gusenbauer als eine "Vorwirkung der EURO" in Richtung Europameisterschafts-Euphorie.

Service: Detaillierte Ergebnisse der im Auftrag von Bundeskanzleramts/Sektion Sport und Wirtschaftskammer Österreich beauftragten Studie finden sich unter: http://www.spea.at/ (Schluss) mb

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