Wien: Afro-Asiatisches Institut forciert "Dialog mit dem Islam"

Traditionelles Jahresfest am 16. Mai soll Visionen für positives Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen und Kulturen Raum geben - Festvortrag des Publizisten Heinz Nussbaumer

Wien, 15.5.08 (KAP) Dem Dialog mit dem Islam ist am Freitag, 16. Mai, das diesjährige Jahresfest des Afro-Asiatischen Instituts (AAI) in Wien gewidmet. Das Fest steht unter dem Motto "Salam & Grüß Gott!". Wie AAI-Geschäftsführer Nikolaus Heger am Donnerstag im Gespräch mit "Kathpress" sagte, widme das AAI sein Jahresfest den Visionen für ein positives und konstruktives Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen und Kulturen. Mit dem "Fest der Visionen" soll ein Raum für Ideen geschaffen werden, wie das Zusammenleben gelingen kann, so Heger.

Den Festvortrag zum Thema "Dialog mit dem Islam" wird der Publizist Heinz Nussbaumer halten. Zuvor wird Carla Amina Baghajati, Pressesprecherin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, ihre Vorstellungen von Dialog und Integration skizzieren. Vertreter der verschiedenen Religionsgemeinschaften stehen im Anschluss an die Vorträge für Gespräche und Diskussionen zur Verfügung.

Musikalische Darbietungen und ein internationales Buffet, das die asiatische, orientalische und österreichische Küche kombiniert, runden das Programm (Beginn 19 Uhr) ab.

"Heimat auf Zeit" in weltoffenem Haus

Kardinal Franz König hatte das Afro-Asiatische Institut 1959 als "entwicklungspolitisches Bildungshaus" gegründet. Die Studierenden finden im Heim eine "Heimat auf Zeit", zirka 65 Studierende aus Ländern des "Südens" werden durch Stipendienprogramme nicht nur finanziell unterstützt; sie erhalten auch studienbegleitende Bildung und werden in das Bildungsprogramm des Hauses in der Türkenstraße 3 als Referenten aktiv miteingebunden. Nicht zuletzt bieten Mensa und AAI-Cafe eine Atmosphäre, die zum Gespräch einlädt. Im Oktober 2007 konnte die Generalsanierung des Hauses nach 15-monatiger Arbeit abgeschlossen werden.

Mehrere asiatische und afrikanische christliche Gemeinden, eine hinduistische Gemeinde und eine Moschee ermöglichen im AAI einen regen Austausch der Religionen. Kunst und Kultur von Migranten und Künstlern aus dem "Süden" werden in der AAI-Galerie im "Weltcafe" in der Wiener Schwarzspanierstraße 15 präsentiert. (ende)
K200804421
nnnn

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KAT0001