Tauschitz: Neuerliche Bilgram-Vorladung unerlässlich

Zeugenbefragung im U-Ausschuss bringt immer mehr Ungereimtheiten in der Kärnten Werbung ans Licht.Wirtschaft erneuert Forderung, Führung der Ktn Werbung auszutauschen.

Klagenfurt (OTS) - "Je länger die Befragungen dauern, desto mehr Ungereimtheiten kommen ans Tageslicht. Die Kärnten Werbung gleicht einem undurchsichtigen Dschungel. Dieses Dickicht muss gelichtet werden", sagt heute U-Ausschuss-Vorsitzender LAbg. Clubobmann Stephan Tauschitz noch während der Zeugenbefragung des ehemaligen Tourismusspartenobmannes Gabriel Obernosterer.

"Bilgram muss unbedingt noch einmal vorgeladen werden. Immer mehr Fragen drängen sich auf und auch der Verdacht einer möglichen falschen Aussage Bilgrams, der sich heute ergeben hat, ist aufzuklären", so Tauschitz. Immerhin handle es sich bei der Kärnten Werbung um eine Landesgesellschaft, die mit Steuergeld finanziert werde. "Ungereimtheiten und eventuelle Unwahrheiten sind dem Steuerzahler gegenüber eine Frechheit und nicht zu vertreten. Die Wahrheit muss ans Licht, Bilgram wird noch einmal aussagen müssen", hält Tauschitz fest.

Die Arbeit der Kärnten Werbung leide unter der offensichtlich ständigen politischen Einflussnahme und unter einem Geschäftsführer, dem es nicht möglich ist, sich gegen die politische Vereinnahmung zu wehren. "Die Kärnten Werbung darf nicht der Selbstbedienungsladen für die BZÖ-Politik sein. Sie ist dazu da, Kärnten auf den internationalen Märkten bekannt zu machen und im Sinne der Kärntner Touristiker zu arbeiten", stellt Tauschitz klar. Derzeit sei die Kärnten Werbung jedoch nicht in der Lage, alleine diese beiden Anforderungen zu erfüllen.

Weiters sei heute die bereits langjährige Forderung der Wirtschaft im Zuge der Sitzung erneuert worden. Die Führung der Kärnten Werbung sei auszutauschen, die Kärnten Werbung habe sich auf ihre Kernkompetenzen wie im Gesellschafter-Vertrag verankert, zu konzentrieren und die Kooperation mit der Österreich Werbung und den Tourismusregionen seien neu aufzubauen und zu intensivieren.
"Kärnten Tourismus dümpelt im Argen dahin, verantwortlich ist die wirtschaftliche Inkompetenz des BZÖ und dessen Drang, schlechte Nächtigungszahlen schön zu reden", hält Tauschitz fest. (Schluss)

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