Kaiser: Ungeheuerlichkeiten im U-Ausschuss

Kärnten Werbung wurde als Selbstbedienungsladen von BZÖ-Politikern missbraucht

Klagenfurt (SP-KTN) - "Wer nicht genehm ist, wird abserviert", so das Resümee des SPÖ Klubobmannes Peter Kaiser nach der Befragung des ehemaligen Kärntner Eventmanagers Hannes Anton. "Dass nach dem Ausscheiden Antons die Finanzmittel für Events sich vervielfachten dürfte der wahre Grund für die Trennung gewesen sein, so Kaiser weiter.

Geradezu ungeheuerlich hinsichtlich eines modernen Tourismusmanagements sind die Aussagen von Wirtschaftskammerpräsident Pacher und Nationalratsabgeordneten Obernosterer "aus der Sicht von Eigentümervertretern" bezüglich der Arbeit der Kärnten Werbung gewesen.

Die politische Einflussnahme des jeweiligen Mehrheitseigentümers LH Haider oder der Tourismusreferenten Pfeifenberger oder Dörfler haben dazu geführt, dass doppeltes Budget und doppeltes Personal zu schlechten Ergebnissen führten, fasst Klubobmann Kaiser die Aussagen zusammen. "Es hat sich bestätigt, dass die Kärnten Werbung für die Interessen von BZÖ-Politikern quasi als Selbstbedienungsladen missbraucht wurde, zeigt sich Kaiser wenig erstaunt. Der SPÖ-Prüfungsauftrag im Landtag, der Landesrechnungshofbericht und der tagende Untersuchungsausschuss haben die Chance eröffnet, hier dringendste Änderungen, wie Personalwechsel und Kontrollen durchzuführen, so Kaiser abschließend.

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