Krainer: Vermögenszuwachssteuer wesentlich für Finanzierung des Gesundheitssystems

Krainer weist Aussagen von Leitl zurück

Wien (SK) - "Wir werden zur Finanzierung unseres
Gesundheitssystems sehr wohl eine Vermögenszuwachssteuer benötigen", stellte SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer zu den Aussagen von WKÖ-Obmann Leitl im heutigen "Mittagsjournal" fest. Die Krankenkassen erhalten bis 2013 zusätzliche Mittel in der Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro - das ist mehr als die Hälfte des vorgesehenen Volumens für die Steuerreform. "Es zeigt sich somit, dass die Vermögenszuwachsteuer ein wesentlicher Bestandteil zur Finanzierung des Gesundheitssystems ist, denn sonst wäre dieses auf Dauer nicht finanzierbar", machte Krainer deutlich. ****

Die Vermögenszuwachssteuer sei gemeinsam mit einer umfassenden strukturellen und finanziellen Gesundheitsreform ein wichtiger Schritt zur Erhaltung des bestmöglichen Gesundheitssystems für alle. "Damit können Beitragserhöhungen, Selbstbehalte und Leistungskürzungen oder gar der Weg in die Zweiklassen-Medizin verhindert werden", betonte Krainer am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) ps

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0010