VP-Korosec: ÖVP Forderung nach Einbindung des PSD in Untersuchungen bestätigt

Stadt Wien hat kurzsichtigen und planlosen Zugang zum Psychiatriebereich

Wien (VP-Klub) - "Wir sehen uns in unseren Forderungen nach einer Einbeziehung des Psychosozialen Dienstes in die Untersuchungen zur Psychiatrie in Wien bestätigt", so LAbg. Ingrid Korosec, Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien. Es ist dringend notwendig, alle zuständigen Einrichtungen und Dienste in der Wiener Psychiatrie mit einzubinden, lautet auch das Statement der heutigen Expertin Univ.-Prof. Dr. Karin Gutierrez-Lobos. Zudem sei es ein Muss, die Diskussion über eine Geschlechtertrennung auf Stationen weiterzuführen. "Gerade traumatisierte Frauen benötigen in der überdies schwierigen Situation einer psychischen Erkrankung Schutzräume, um schnell und adäquat gesund werden zu können", so Korosec.

Psychiatriekoordinator ist Gebot der Stunde

Dringend notwenig sei es auch, alle vorhandenen psychiatrischen Einrichtungen und Dienste zu vernetzen und in die Planungen zu integrieren, heißt es in der heutigen U-Kommissionssitzung. "Vor allem aber ist es wichtig, die Angehörigen der Betroffenen mit einzubeziehen, denn diese stehen ebenfalls vor unbekannten Problemen", gibt LAbg. Karin Praniess-Kastner zu bedenken. "Es muss in unser aller Interesse liegen, den Wienerinnen und Wienern die bestmögliche Versorgung im Psychiatriebereich zu bieten, und das verlangt einen gesamtheitlichen Zugang zu dieser Thematik. Eine kurzsichtige und planlose Vorgehensweise, wie sie die SPÖ an den Tag legt, ist hier unangebracht", sind sich die VP-Abgeordneten abschließend einig.

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