HAUBNER: BZÖ fordert Mindestlohn und Generationengeld statt unsozialer Mindestsicherung

Wien (OTS) - Kritik an den heutigen Aussagen von
SPÖ-Sozialminister Buchinger zur Mindestsicherung übte heute BZÖ-Sozialsprecherin NAbg. Ursula Haubner. "Mit der Mindestsicherung wird ein arbeitsfreies Einkommen geschaffen und Arbeit dadurch entwertet. Das ist eine Verhöhnung der rund 2,5 Millionen Menschen, die in Österreich um die 1.000 Euro brutto verdienen, das sind gerade 818 Euro netto. Der Bundesregierung ist Arbeit also nur mehr knapp 70 Euro im Monat mehr wert als ein arbeitsfreies Einkommen. Das ist zutiefst unsozial und abzulehnen. Das BZÖ tritt hier vielmehr dafür ein, dass sich Arbeit lohnen muss und fordert deshalb einen Mindestlohn in der Höhe von 1.300 Euro brutto - das sind echte 1.000 Euro netto. Leistung muss sich lohnen, deshalb ein Nein zur Faulensicherung wie sie die Bundesregierung plant", so Haubner.

Haubner fordert weiters, in ganz Österreich ein Generationengeld zu schaffen, wo in Kärnten mit der Einführung des "Müttergeldes" durch BZÖ-Landeshauptmann Jörg Haider bereits ein erster Schritt in die richtige Richtung gesetzt wurde. Das Generationengeld soll eine finanzielle Anerkennung unbezahlter sozialer Leistungen (Kindererziehung, Pflege) in Höhe von Euro 300,- (14x jährlich) sein, das un- oder schlecht versorgten Frauen über 60 Jahren in Österreich zur finanziellen Absicherung im Alter ausbezahlt werden soll, wobei den Berechnungen der Ausgleichsrichtsatz unter Euro 9.660,- pro Jahr bzw. unter Euro 690 x 14 zugrunde liegt.

"Eine soziale Absicherung für alle die diese Sicherheit brauchen, aber nicht für alle die Sozialleistungen wollen, um in der sozialen Hängematte zu liegen, das ist der faire Weg des BZÖ", so Haubner abschließend.

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