Parkraumbewirtschaftung - SP-Hora: "Mobilität ist mehr als nur Auto fahren"

Wien (SPW-K) - "Die Parkraumbewirtschaftung in Wien hat sich bewährt und sorgt dafür, dass der Verkehr nicht ungezügelt in die Stadt rollt und sämtliche Straßen von früh bis spät verstopft", stellt der Vorsitzende des Verkehrsauschusses, SP-Gemeinderat Karlheinz Hora in einer Reaktion auf Aussagen der FPÖ fest. "Würde man die FPÖ-Verkehrspolitik konsequent zu Ende denken, würde man in der Stadt keinen Meter mehr weiter kommen, weil alle immer und überall mit dem Auto hinfahren wollen - und am Ziel erst recht keinen Parkplatz finden."

Pendler aus dem Umland sollen selbstverständlich weiter zu ihren Arbeitsplätzen nach Wien kommen. Deshalb fordert die SPÖ auch den Ausbau von Park and Ride Anlagen in Niederösterreich und errichtet laufend welche im Stadtgebiet. "Wir wollen erst gar nicht, dass die Pendler bis in Bezirkszentren - beispielsweise beim Donauzentrum -fahren müssen", sagt Hora zu FP-Mahdaliks Vorwürfen bezüglich Parkplätze in der Donaustadt. "Das gilt selbstverständlich auch für alle anderen Bezirke". Die SPÖ fordert eine Ausweitung der Kernzone 100 und den Ausbau der Nahverkehrsmittel im Umland, damit öffentliche Verkehrsmittel für Pendler noch attraktiver werden.

Der Pendlerverkehr vom Norden soll schon viel früher abgefangen werden als in Kagran, beispielsweise bei der Park and Ride Anlage bei der U1-Endstation Leopoldau, bei der künftigen Park and Ride Anlage bei der Station Aderklaa und bei der künftigen U2-Station Donaustadtbrücke. In der Leopoldau gibt es bereits 1.050 Stellplätze, bei der Aderklaaer Straße sind 1.470 geplant und bei der Station Donaustadtbrücke sollen rund 600 Stellplätze entstehen.

Die Stadt Wien ist mit ihrem Verkehrskonzept sehr erfolgreich und international angesehen: "Die Verlagerung der Verkehrsströme weg vom Individualverkehr hin zum öffentlichen Verkehr und zum Radverkehr ist der einzig richtige Weg für eine Großstadt. Die FPÖ versucht mit ihren seltsamen Forderungen eine Verkehrspolitik aus dem letzten Jahrtausend zu machen und verschweigt dabei, dass ihr Konzept nach dem Motto 'Freie fahrt für alle' zum totalen Verkehrskollaps führen würde", sagt Hora.
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