Nagl: Österreich braucht und verdient einen Politiker wie Molterer an der Spitze des Landes

Österreich hat zwei Kanzler – Gusenbauer als Reise– und Freizeitkanzler, Molterer als Arbeits- und Denkkanzler

Wien, 15.Mai 2008 (ÖVP-PD) „Österreich braucht und verdient einen Politiker wie Wilhelm Molterer an der Spitze des Landes“, so der Grazer ÖVP-Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl bei der heutigen ÖVP-Veranstaltung zur „Rede zur Lage der Nation“ von ÖVP-Bundesparteiobmann und Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer. Vor rund 1.500 Gästen betonte der Grazer Bürgermeister, dass Österreich das Glück habe „an der Spitze einen Dirigenten mit sehr geübten und feinen Ohren zu haben, der es hervorragend versteht, auch die
leisen Instrumente seines Orchesters zu hören und so seine Schlüsse zu ziehen.“ Weiters stellte Nagl fest: „Manche meinen, Wilhelm Molterer sei zu ruhig und zu ernst. Ich sage Euch eines: besser ein bisschen zu ruhig, als einer dieser Großredner, die allen alles versprechen, um dann letztlich nichts zu halten.“ ****

„Molterer ist ein großer Politiker, und das positive Ergebnis gerade bei den schwierigen Verhandlungen mit Gusenbauer haben gezeigt, dass Molterer es ist, der diese Regierung auf Kurs hält“, konstatiere Nagl. „Österreich hat zurzeit zwei Kanzler: Einen Reise– und Freizeitkanzler, der gerade beim Genossen Klima in Argentinien weilt, als ‚Herr Gusenberger’ Schlagzeilen macht und die österreichischen Parlamentarier beleidigt“, so Nagl und fragte sich weiter, was Gusenbauer bei Klima macht? „Er holt sich den Ratschlag, was man nach der Politik – nachdem man als Bundeskanzler abgewählt wurde – so machen kann.“ Aber auf der anderen Seite ist es für Nagl ganz klar, „dass die ÖVP den eigentlichen Kanzler stellt – den Arbeits- und Denkkanzler, der Österreich voran bringt.“

„Wir waren vor zwei Jahren knapp hinter der Sozialdemokratie - das war schmerzlich, weil unter der ÖVP-Kanzlerschaft Österreich immerhin zum zweitsichersten und siebendreichsten Land der Welt wurde“, so der Grazer Bürgermeister. „Die Nörgler und Vielversprecher-Partei hat uns leider knapp überholt.“ Inzwischen habe sich „das Blatt aber wieder gewendet. Die Bürgermeisterwahlen im Burgenland, die Wahl in Graz und auch die Landtagswahlen in Niederösterreich haben gezeigt, dass es mit der ÖVP unter Wilhelm Molterer bergauf gegangen ist. Wir haben uns erholt und die
Menschen in Österreich spüren, wer arbeitet, und versucht, ehrliche Antworten zu geben.“

Die Unzufriedenheit mit der Politik werde nicht nur von den Medien herbeigeschrieben. Sie komme auch davon, dass zu viele Versprechen gemacht werden, die dann nicht eingehalten werden können. „Was bietet sich auf dem politischen Marktplatz an? Ein immanentes Geschrei von rechts außen, dass man getrost überhören kann. Oder gibt es hier im Saal jemanden, der mit einem Herrn Strache Politik machen möchte, der auf Wahlveranstaltungen in Serbien mit Kriegsverbrechern auftritt und darüber hinaus die Nähe zu Russland sucht – und schlecht über die EU spricht. Einem solchen Menschen wird in Österreich niemand folgen. Trommeln, Trompeten und Pauken sind zwar laut, aber für die Vielfalt der Töne, die für eine ansprechende Melodie notwendig sind, sind sie ungeeignet. Wir haben einen Dirigenten, der es versteht, das österreichische Lied – den Walzer zu spielen. Da reichen Trommeln und Trompeten nicht aus“, so Nagl.

Es bedürfe eines anderen Politikertyps. „Eines Menschen, der zuhören kann und auch die Sorgen und Anliegen ernst nimmt. Die Anliegen des Einzelnen, aber auch die Anliegen von Gemeinden und Städten. Wilhelm Molterer reicht den Menschen die Hand – das ist das, was ich immer erlebe, wenn ich mit ihm unterwegs bin. Die Menschen gehen auf ihn zu und Molterer geht auf die Menschen zu.
Das ist das Rezept, dass einen Politiker zum Vorbild macht“, so Nagl.

„Ein Politiker braucht Ziele und muss träumen können. Er braucht eine Hartnäckigkeit – er muss dran bleiben an einem Thema, so wie dies Molterer immer getan hat“, so Nagl und weiter: „Österreich hat einen Vizekanzler und Finanzminister, der ein wahrer Meister des Kompromisses und Konsenses ist. Ein Kompromiss, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, dass jeder meint, er habe das größte Stück bekommen. Wilhelm Molterer ist ein Meister dieses Kompromisses.“

Drei Dinge machen für Nagl einen guten Dirigenten aus: „Wissen, können und wollen“, und stellte in diesem Zusammenhang fest: „Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg – diesen Weg werden wir auch in Zukunft weiter gehen. Die ÖVP hat an ihrer Parteispitze einen Mann, der diese drei Dinge beherrscht.“ Abschließend richtete Nagl noch ein paar persönliche Worte an Molterer: „Willi, scheinbar ist es uns beiden in die Wiege gelegt, einen Alfred abzulösen. In Graz habe ich vor fünf Jahren Langzeit-Bürgermeister Alfred Stingl abgelöst und Du wirst in zwei Jahren Kurz-Kanzler Alfred Gusenbauer ablösen.“

Fotohinweis: Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie im ÖVP-Fotodienst unter http://www.oevp.at/fotodienst

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0001