Straßen werden zu kinderfreundlichen Orten der Begegnung

Pilotprojekt von "Kinder in die Mitte"

Bregenz (VLK) - Straßen waren in früheren Zeiten stets auch Stätten der Begegnung, Spielraum für Kinder und Jugendliche sowie Lebensraum für die Anwohner. Durch den Anstieg der Mobilität wurden sie aber zunehmend vom Verkehr vereinnahmt. Mit dem Projekt "Kinder-Familien-Straßenfest" sollen Nebenstraßen als Begegnungszonen der Generationen, der Nachbarschaft und als Spielraum für Kinder zurückgewonnen werden, informiert Landeshauptmann Herbert Sausgruber. Die Gemeinden sind zum Mitmachen eingeladen: Es gilt die Projektidee zu bewerben, für ein Kinder-Familien-Straßenfest die zeitweilige Straßensperre zu organisieren und die Organisatoren zu unterstützen.

Zumindest Gehsteige sind heute noch Orte der Begegnung und der Kommunikation. Straßen hingegen stellen nur noch vereinzelt Lebensraum und Veranstaltungsfläche für die Anwohner dar. Die Treffpunkte von jung und alt sowie die Spielräume für Kinder und Jugendliche befinden sich längst in öffentlichen Parks oder den Privatgärten von Wohnhäusern und -anlagen.

Projektidee: "Kinder-Familien-Straßenfest"

Die Initiative "Kinder in die Mitte" hat mit dem "Kinder-Familien-Straßenfest" eine Projektidee der Stadt Nürnberg aufgegriffen. Schulen und Kindergärten waren dort aufgerufen, "ihre" Straßen mit Spiel, Spaß und Aktion lebendig werden zu lassen. Ähnliches sieht die Aktion "Kinder-Familien-Straßenfest" vor: "Diese Aktion stärkt nicht nur den sozialen Zusammenhalt in der Straße, in der Nachbarschaft und der Gemeinschaft sondern regt auch zu einem bewussteren und nachhaltigen Mobilitätsverhalten an. Das Projekt bringt uns zudem dem Ziel näher, Vorarlberg zum kinder- und familienfreundlichsten Land zu machen", betont Landeshauptmann Sausgruber.

Unterstützung durch "Kinder in die Mitte"

Die Initiative "Kinder in die Mitte" unterstützt die Straßenfeste mit einem Aktionszuschuss von bis zu 444 Euro. Damit sollen Ausgaben wie etwa die Miete von Kinderspielgeräten (Hüpfburg, Pedalos, usw.) abdeckt werden. Mehr Informationen bei Kinder in die Mitte, Frau Regina Sams, Telefon 05574/511-24149, E-Mail regina.sams@vorarlberg.at oder auf www.vorarlberg.at/kinderindiemitte.

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