FPÖ-Familiensprecher Hofer: Internationaler Tag der Familie ist Handlungsauftrag an die Politik

FPÖ fordert Schutz und Förderung für die Familie, als wichtigste soziale Grundlage der Gesellschaft

Wien (OTS) - "Der heute begangene Internationale Tag der Familie soll den Stellenwert der Familie als Fundament der Gemeinschaft dokumentieren", erläutert der freiheitliche Familiensprecher NAbg Norbert Hofer. "Tatsächlich gibt es an diesem Tag, in diesem Jahr, wenig zu feiern, dafür umso mehr Grund nachzudenken und zukunftsfähige Konzepte zu erarbeiten. Hohe Scheidungsraten und die steigende Zahl zerrütteter Familien sind ein dringender Handlungsauftrag an die politisch Verantwortlichen, ihre verfehlten Schwerpunktsetzungen zu korrigieren."

Begonnen werden müsse bei der Bewusstseinsbildung und das bereits in jungen Jahren, so Hofer. Werden unsere Kinder weiterhin mit fragwürdigsten gesellschaftspolitischen Experimenten indoktriniert, ist das der falsche Ansatz. "Kinder brauchen Vorbilder. Sie brauchen das Vorbild der intakten Familie, das deren Vorzüge reflektiert. Wird die Familie medial ausschließlich als Hort der Gewalt und des Missbrauchs interpretiert, wird kein damit konfrontiertes Kind als Erwachsener ein positives Familienbild entwickelt haben."

Kinder müssten auf ihre künftige Elternschaft vorbereitet werden, idealerweise von den eigenen Eltern, betont Hofer. Hierbei kann und muss der Staat den Eltern mit einer Vielzahl sinnvoller Maßnahmen zur Seite stehen. Außerhäusliche Betreuungsplätze seien nur als Notlösung, keinesfalls als tragfähiger Ersatz für eine ausgewogene elterliche Erziehung anzusehen.

"Wissensvermittlung, emotionale und charakterliche Bildung junger Menschen beginnen im familiären Umfeld", stellt Hofer fest. "Diese ureigenste Aufgabe der Elternschaft kann nicht an Erzieher und Behörden delegiert werden. Der Staat hat der Familie deshalb Schutz angedeihen zu lassen und ihre Autonomie zu respektieren. Ideologische Bevormundungen der Familie sind kategorisch abzulehnen. Nur dort, wo offenkundiges Versagen der Familie zu gewärtigen und das Kindeswohl beeinträchtigt ist, darf der Staat in die familiäre Autonomie eingreifen. Gewalt gegen Kinder hat auf Basis strengster strafrechtlicher Bestimmungen sanktioniert zu werden."

Neben einer grundsätzlichen gesellschaftlichen Aufwertung der Familie habe der Staat die Pflicht, geeignete wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen. "Die tragende Rolle der Familie für den Erhalt der Solidargemeinschaft", so Hofer, "muss in Steuer- und Pensionsrecht Berücksichtigung finden. Anerkennung der Kindererziehungszeiten im Pensionssystem und niedrigere Familienbesteuerung sind geeignete Schritte zur Entlastung der Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft Familie. Es muss für Eltern eine echte Wahlfreiheit zugunsten des Kindeswohls und beruflicher Möglichkeiten bestehen", fordert Hofer abschließend.

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