Glaser: Entwicklungszusammenarbeit muss vom Geist der Partnerschaft getragen sein

EZA-Arbeitsgruppe der ÖVP widmet sich Bewusstseinsbildung und politischer Positionierung

Wien, 15.Mai 2008(ÖVP-PK)"Die Entwicklungszusammenarbeit muss vom Geist der Partnerschaft getragen sein, damit die von der Vereinten Nationen festgelegten Millenniums-Entwicklungsziele erreicht und gemeinsame Lösungsansätze für die Weltprobleme erarbeitet werden können. Nach dieser Leitlinie richtet die ÖVP ihre entwicklungspolitischen Positionen aus, wie sie auch bei einem Treffen von Bundes- und Ländervertretern in Wien bekräftigt wurden", berichtete NR-Abg. Franz Glaser, ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit heute, Donnerstag. ****

"Herausforderungen wie Klimawandel, Migration, Ernährungs- und Energiesicherheit können wir nur global begegnen. Entwicklungspolitik muss daher als internationale Strukturpolitik gesehen werden, die Ungerechtigkeiten gemeinsam mit unseren Partnerländern im Süden bei der Wurzel packt", zeigte sich Glaser überzeugt. Einer der Schlüssel dazu sei es, die Souveränität und Eigenständigkeit der Regionen in den Ländern des Südens zu stärken und zu fördern.

Bewusstseinsbildung und Informationsarbeit im eigenen Land
seien die Voraussetzungen, um in der Bevölkerung ein entsprechendes Problembewusstsein zu verankern und den Stellenwert der Entwicklungszusammenarbeit zu festigen. "Regionale und lokale Partnerschaften, wie sie in Österreich bereits vielerorts eingegangen wurden, sind ein wichtiger Beitrag, um den Austausch
und das gegenseitige Verständnis zu fördern", so Glaser. Das ÖVP-interne Netzwerk von engagierten Bundes-, Länder- und Gemeindevertretern will dazu einen Beitrag leisten und die entwicklungspolitischen Ziele Österreichs unterstützen.

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