ÖAAB-Hoch: Gesetz ist Kassenreform und keine Gesundheitsreform

Wien (OTS) - "Von einer Gesundheitsreform zu sprechen sei abwegig
da weder die Länder noch die Spitalbetreiber in den Entwurf der in Begutachtung gegangen ist eingebunden wurden", so der Wiener ÖAAB-Landesgeschäftsführer LAbg. Alfred Hoch. Ohne deren Einbindung sei eine Gesundheitsreform die diesen Namen auch nur verdient von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

Verwundert, so Hoch, sei er über die Aussage des Direktors der WGKK, der die Reform in der derzeitigen Fassung begrüsse. "Spricht der Herr Direktor da für den Vorstand der WGKK oder für die FSG"", so Hoch der sich vehement gegen die Bevorrangung von sozialpartnerschaftlichen Machtinteressen gegenüber der Sicherung des Gesundheitssystems für die Versicherten ausspricht. Interessant sei, dass sich die FSG nachdrücklich für die Parität in der Holding ausspreche, wobei damit sichergestellt werde, dass die Wirtschaftskammer mit einigen tausend Unternehmern das gleiche Gewicht wie die Arbeitnehmervertreter mit mehr als eineinhalb Millionen Versicherten haben werden.

Er glaube, so Hoch abschließend, dass die Versicherten nun das wahre Gesicht der FSG gesehen und erkannt haben, dass es den Sozialistischen Gewerkschaftern nicht um eine Reform sondern rein um den Erhalt der Machtstrukturen - auch in den Krankenkassen - gehe.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Landessekretariat
Tel.: 40143/275, Fax: 40143/351
wien@oeaab.at, http://www.oeaab-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AAW0002