Gatterer: Jungunternehmer für "leistungsorientierte" Mindestsicherung

Mehr als 70% wollen Mindestsicherung an bestimmte Auflagen geknüpft sehen

Wien (PWK370) - Zwei Drittel der Jungunternehmer halten die kürzlich beschlossene Mindestsicherung für gut, während ein Drittel das Modell ablehnt. Insgesamt sprechen sich die Jungunternehmer für eine leistungsorientierte Mindestsicherung aus. So sollen Leistungen aus diesem Topf an bestimmte Auflagen geknüpft werden. Das ergab eine aktuelle Umfrage, die im Auftrag der Jungen Wirtschaft unter ihren Mitgliedern durchgeführt wurde.

72% der Befragten sind der Meinung, dass eine Mindestsicherung an Auflagen der Aus- und Weiterbildung geknüpft werden soll. 54% meinen sogar, dass die Mindestsicherung nur im Gegenzug mit sozialen Diensten vergeben werden soll. Auch eine zeitliche Beschränkung befürworten beinahe zwei Drittel der befragten Jungunternehmer. "Wir sind für die Mindestsicherung, verlangen aber auch, dass diese Unterstützung nicht zur sozialen Hängematte wird", so der Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Harry Gatterer eindringlich.

Wichtig ist für die Junge Wirtschaft dabei auch, Missbrauch beim Bezug der Mindestsicherung so gut wie möglich zu verhindern. Denn 71% der Jungunternehmer gehen davon aus, dass Mindestsicherung von vielen kassiert würde, die nebenbei pfuschen. "Wir sagen ‚ja zu einer solidarischen Hilfe für jene, die sie wirklich benötigen. Aber die Politik ist gefordert, Mechanismen zu entwickeln, die einen Missbrauch auf Kosten der Allgemeinheit verhindern", so Gatterer abschließend. (us)

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