Buchinger: Besuchsbegleitung in letzten 1,5 Jahren fast flächendeckend ausgebaut - Verdreifachung der Mittel

Sozialminister besucht neues "Besuchscafe" in Wien-Josefstadt - "Tolle Einrichtung"

Wien (SK) - Sozialminister Erwin Buchinger besuchte Mittwochnachmittag das neu eingerichtete "Besuchscafe" des Wiener Familienbunds in Wien-Josefstadt, wo er die engagierte Arbeit der Landesgeschäftsführerin des Wiener Familienbunds, Christine Laimer, würdigte: "Sie leisten mit Ihrer Besuchsbegleitung einen ganz wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt. Dafür meinen Respekt, meine Anerkennung und meinen herzlichen Dank". In den letzten eineinhalb Jahren sei es gelungen, die Besuchsbegleitung "fast flächendeckend auszubauen", zudem habe die SPÖ-geführte Regierung die Fördermittel von jährlich 200.000 auf 600.000 Euro verdreifacht, freute sich Buchinger. Die Leiterin des Wiener Familienbunds informierte über die Praxis der Besuchsbegleitung und bedankte sich herzlich bei Buchinger und seinem Team: "Bei Ihnen finde ich immer ein offenes Ohr". ****

Im Regierungsprogramm sei der flächendeckende Ausbau der Besuchsbegleitung schwerpunktmäßig festgeschrieben, so Buchinger, der weiters bekräftigte, dass die Besuchsbegleitung auch "eingebettet in begleitende Maßnahmen wie z.B. den Papamonat" sei. Die Besuchsbegleitung sei deshalb von größter Notwendigkeit, weil es so gelinge, das Recht des Kindes auf Kontakt mit beiden Elternteilen auch in schwierigen Situationen (Scheidung) zu sichern. Das sei für eine "gute und soziale Entwicklung" der Kinder von zentraler Bedeutung, ergänzte der Sozialminister bei seinem Besuch des mit Jahresbeginn eingerichteten Besuchscafes in Wien-Josefstadt. In den Besuchscafes seien jene "geschützten Rahmenbedingungen in einer Atmosphäre gegeben, die für das Kind förderlich ist", so Buchinger, der Familienbund-Leiterin Laimer als "engagierte Pionierin" würdigte.

Der heutigen Einladung des Familienbundes sei er "gerne nachgekommen", weil er "etwas zurückgeben will". Schließlich sei die Besuchsbegleitung ein gemeinsames Thema von Sozialministerium und Wiener Familienbund, der wichtige Arbeit vollbringe. Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten des Besuchscafes (samt Wuzzeltisch, kindgerechtem Spielzeug, Malsachen etc.) konnte sich Buchinger von dieser "tollen und guten Einrichtung" überzeugen.

Laimer - Buchingers Besuch ist besondere Anerkennung

Den Besuch von Sozialminister Erwin Buchinger bezeichnete Laimer als "besondere Anerkennung". Dank der verdreifachten Fördermittel "funktioniert die Besuchsbegleitung jetzt super", freute sich Laimer, die anhand von Zahlenmaterial die Bedeutung der Besuchsbegleitung unterstrich. So habe man allein 2007 insgesamt 156 Familien betreut -und dabei über 3.400 Stunden an Besuchsbegleitung angeboten. Eine Zahl, die 2008 wohl noch größer sein wird, denn seit Jahresbeginn halte man schon jetzt bei über 2.300 Stunden. Insgesamt sei die Besuchsbegleitung eine wahre "Erfolgsgeschichte" - was auch deshalb so wichtig sei, weil sämtlicher psychologischer Fachliteratur zu entnehmen sei, dass der Vater-Kind-Kontakt von zentraler Bedeutung für die Entwicklung des Kindes ist.

Service: Detaillierte Informationen finden sich auf der eigens eingerichteten Homepage www.besuchscafe.at. Broschüren und Informationsfolder sind beim Broschürenservice des BMSK unter der Gratis-Telefonnummer 0800 20 20 74 oder im Internet unter www.broschuerenservice.bmsk.gv.at zu beziehen. (Schluss) mb

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