Deutschland gewinnt alle Altersklassen beim CORDIAL Cup 2008

Innsbruck (TP/OTS) - Die Nachwuchshoffnungen des SSV Ulm 1846, 1.
FC Nürnberg und 1. FC Kaiserslautern hatten beim CORIDAL Cup 2008, einem der größten internationalen Jugendfußballturniere, ihre Konkurrenz im Griff. Matthias Sammer, DFB Sportdirektor, und Didi Constantini, österreichischer Erfolgstrainer, nahmen die Siegerehrung der Teams vor. Insgesamt beteiligten sich 125 Mannschaften aus 18 Nationen am CORDIAL Cup. Kirchberg in Tirol bot zum Abschluss den über 2.000 Spielern mit ihren Trainern und Familien ein eindrucksvolles Fußballfest.

Im elften Jahr des CORDIAL Cups verzeichnete das international bekannte Nachwuchsturnier einen neuen Teilnehmerrekord. 125 Mannschaften aus 18 Nationen (Deutschland, Österreich, Schweiz, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Polen, Schweden, Holland, Kanada, Finnland und erstmals Frankreich, Russland, Dänemark, Griechenland, Mexiko, Lettland, Estland) haben sich im Tiroler Unterland am Pfingstwochenende miteinander gemessen. Die Gemeinden Kirchberg, Reith bei Kitzbühel, St. Johann, Going, Kitzbühel, Westendorf, Brixen und Kirchdorf, standen als Austragungsorte zur Verfügung.

Matthias Sammer, DFB Sportdirektor und langjähriger, deutscher Nationalspieler über Jugendfußball und zur Fußball Europameisterschaft

Matthias Sammer war von der Kulisse beeindruckt und stellte der österreichischen Nachwuchsarbeit ein gutes Zeugnis aus. "Wir können in Deutschland viel von der österreichischen Jugendarbeit lernen. In Österreich gibt es sehr gute, strategische Konzepte und unsere Kollegen sind uns in der Umsetzung und Organisation einen Schritt voraus." Deutschland als bevölkerungsreichstes Land Europas habe mehr Spieler zur Verfügung und es werde vereinzelt gute Nachwuchsarbeit in den Vereinen betrieben, so Sammer "Aber es wird zu wenig altersgerecht gefördert und es ist nicht davon auszugehen, dass gute, junge Spieler später in die Nationalmannschaft aufrücken werden. Wir müssen nicht nur heute gut sein, sondern auch morgen. Es ist unsere Aufgabe, die Talente zu fordern und zu fördern. Die Fußball-Elite braucht eine gut ausgebildete, breite Basis", erklärte Sammer.

Für ihn ist vor allem bei Jugendturnieren wie dem CORDIAL Cup der sozial- und gesellschaftliche Ansatz von zentraler Bedeutung. Internationale Großereignisse bleiben den Spielern auch während ihrer späteren Karriere in guter Erinnerung. Hinsichtlich der Fußball Europameisterschaft zeigte sich Sammer davon überzeugt, dass Deutschland viel fußballerisches Potenzial habe, "aber es wird von der körperlichen Verfassung der Spieler abhängen, ob Deutschland das Turnier positiv bestreiten kann." Zum EM-Gegner Österreich meinte Sammer, dass "Österreich sich gut weiterentwickelt hat und die eine oder andere Überraschung durchaus möglich ist."

Didi Constantini, österreichischer Fußball Experte und Erfolgscoach:
"CORDIAL Cup hat sich zu mehr als einem Nachwuchsturnier entwickelt."

"Als ich heute nach Kirchberg gekommen bin, dachte ich, dass die Europameisterschaft in Tirol schon begonnen hat", betonte Constantini. Es sei den Veranstaltern ein "sensationelles" Turnier gelungen und diese Emotionen sowie Eindrücke werden die knapp 2.000 Spieler nicht mehr vergessen, unabhängig vom Abschneiden der eigenen Mannschaft. "Dieses Turnier ist aufgrund der Anzahl der Mannschaften und der Internationalität heute mehr als ein Nachwuchsturnier. Wir haben bei diesem Turnier viele gute Spieler gesehen. Sie benötigen für ihre spätere Karriere weiterhin die Unterstützung der Eltern und sie müssen fit und gesund bleiben, wenn sie den Durchbruch schaffen wollen", so Constantini. Ein entscheidender Faktor in der Nachwuchsförderung sind für Constantini die Jugendtrainer. "Top-Fußballer werden von den Nachwuchstrainern gemacht", stellt Constantini anlässlich der Siegerehrung zum CORDIAL Cup 2008 fest.

Josef Margreiter, GF Tirol Werbung: "Tirol hat sich von seiner besten Seite präsentiert."

Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung, freut sich über die gelungene Kombination von Fußball, Jugend und Tourismus:
"Der CORDIAL Cup hat uns einen Vorgeschmack auf die Euphorie und Begeisterung bei der Fußball Europameisterschaft gegeben. Wenn die Stimmung in Innsbruck-Tirol so sein wird, wie heute hier in Kirchberg können wir äußerst zufrieden sein. Tirol hat sich von seiner besten Seite präsentiert und sich einmal mehr als die alpine Sport- und Freizeitdestination Nr. 1 positioniert", resümiert Margreiter, der sich über 13.000 zusätzliche Übernachtungen in den Regionen freuen darf.

Zahlen, Daten und Fakten zum CORDIAL Cup 2008

Hans Grübler, Organisator des CORDIAL Cup von HG Sport Promotion, fasst zusammen. "125 Mannschaften aus 18 Nationen sind beim CORDIAL Cup gegeneinander angetreten. Wir haben mehr als 300 Begegnungen mit rund 2.000 Jugendlichen an acht Spielstätten ausgetragen. Es waren 32 Schiedsrichter davon 16 aus Deutschland im Einsatz. "Der CORDIAL Cup hat sich zu einer eigenen Marke entwickelt und der Großteil der Top-Mannschaften will auch im kommenden Jahr wieder dabei sein", bestätigt Grübler. Seine nächste Station ist im Sommer ein Auswahlturnier zum CORDIAL Cup in Ungarn mit derzeit 32 gemeldeten Mannschaften.

"64 Hotels in den Regionen haben vom CORDIAL Cup profitiert. Mit 13.000 Übernachtungen wurden unsere optimistischen Schätzungen von 10.000 deutlich übertroffen", freut sich Max Salcher, Geschäftsführer vom TVB Kitzbüheler Alpen Brixental. "Wir haben die Spieler in 3 und 4 Sterne Unterkünfte einquartiert, denn sie spielen wie Profis und wir wollen sie auch als solche behandeln. Halbpension war Standard und wir haben den Mannschaften Reisepackages zu einer einheitlichen Preislage unabhängig von der Unterkunft angeboten", so Salcher. Für Grübler und ihn war besonders erfreulich, wie viele Familien die Spieler begleiteten, die Teams aus Ungarn und Kroatien wurden sogar von einem eigenen Fantross begleitet. "Es ist in Tirol ein völkerverständigendes Turnier mit Tradition entstanden", so Grübler und Salcher abschließend.

Die Ergebnisse des CORDIAL Cup 2008

Altersklasse U11
Platz 1: SSV Ulm 1846
Platz 2: FSV Waiblingen
Platz 3: FC Superfund Pasching

Wie die Dänen bei der Fußball EM 1992 sprangen auch die Ulmer kurzfristig in das Turniergeschehen ein und sicherten sich den Titel in der Altersklasse U11.

Altersklasse U13
Platz 1: 1. FC Nürnberg (wichtige Rolle)
Platz 2: LAZ Oberösterreich
Platz 3: FC Dingolfing

Der 1. FC Nürnberg verfügt traditionell über eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Die Favoritenrolle teilten sie sich mit den Österreichern.

Altersklasse U15

Platz 1: 1. FC Kaiserslautern (Vorjahressieger U15 - TV - bekannt für Top-Nachwuchsspieler) Platz 2: Viktoria Pilsen (Tschechien) Platz 3: Gornik Zabrze (Polen) - 9 Nationalspieler

Mit dem 1. FC Kaiserslautern konnte der Vorjahrssieger seinen Titel verteidigen. Die Konkurrenz war vor allem aus den osteuropäischen Ländern stark. Gornik Zabrze stellt 9 Spieler für die Nationalmannschaft Polens.

Zur Eröffnungs-Pressekonferenz
http://www.presse.tirol.at/xxl/de/fachinfo/_id/948418/index.html
Mehr Informationen zum Turnier unter http://www.cordialcup.com

Zusätzliche Fotos vom Spielgeschehen sowie der Eröffnungs- und Abschlussfeier können bei der Tirol Werbung geordert werden.

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