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Neue "KÄRNTNER TAGESZEITUNG" - Kommentar: Das Eichhörnchen und die Politik (von Claudia Grabner)
Ausgabe 15. Mai 2008
Klagenfurt (OTS) - Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Und so
tut es die Politik. Zumindest immer dann, wenn sich die Welt um das
große Ganze dreht. Das Ganze, das nur als Stückwerk zu machen ist.
Offensichtlich. Step by step dahingeschleppt. Bis die unzähligen
Mosaiksteine ein Gesamtkunstwerk ergeben. Irgendwann ... Irgendwann
wird dann auch der große Wurf in der Gesundheitsfrage gelungen sein.
Heute ist er es noch nicht.
Freimütig - weil Leugnen zwecklos ist? - bekennt denn auch die
Politik: Die Reform nach derzeitigem Status quo werde die steigenden
Gesundheitskosten in einem finanzierbaren Rahmen halten. Der große
Wurf komme später. Und das muss er wohl auch. Weil es das Stückwerk
ist, an dem das Gesundheitswesen krankt. Seit Jahren. Und
Jahrzehnten. Kompetenzwirrwarr. Verantwortungswirrwarr.
Finanzwirrwarr. Und über all dem keine Vision vor Augen. Eine Vision,
die bei Vorsorge beginnen und bei Pflege enden sollte. Eine Vision
aus einem Guss. Bis dahin hält es die Politik mit dem Eichhörnchen
...
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