KORREKTUR zu OTS0234 von heute: Schumpeter-Preis an Air Berlin-Gründer Joachim Hunold

Wien (OTS) - KORREKTUR zu OTS0234 von heute: Grundsätzlich muss es richtig lauten: Joachim Hunold (NICHT: Joachim Hunhold). Im zweiten Absatz muss es richtig lauten: Die Air Berlin habe auch - mit täglich 21 Verbindungen zwischen Wien und anderen deutschen Städten -große Bedeutung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien. Im vierten Absatz muss es richtig lauten: Damals verfügte das Unternehmen über zwei Flugzeuge und 150 Mitarbeiter, heute sind es 126 Flugzeuge und mehr als 8.000 Beschäftigte und das Unternehmen transportiert 27,9 Millionen Passagiere im Jahr.

Korrigierte Neufassung:

Schumpeter-Preis an Air Berlin-Gründer Joachim Hunold

Utl.: Überreichung im Ringturm der Wiener Städtischen

Wien (OTS) - Der Gründer von Air Berlin, Joachim Hunold, ist Preisträger des Joseph A. Schumpeter Preises 2008. Bürgermeister Dr. Michael Häupl überreichte ihm den Preis am Mittwoch im Rahmen einer Feierstunde im Ringturm der Wiener Städtischen Versicherung. Hunold erhielt den Preis für seine Innovationsleistung mit der Gründung der "Air Berlin", mit der er der Luftfahrt in Europa neue Dimensionen eröffnet hat. An der Feier nahmen hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, darunter Bundeskanzler a. D. Franz Vranitzky, Altbürgermeister Dr. Helmut Zilk und "Air Berlin"-Partner Niki Lauda teil.

Altbürgermeister Zilk, Vorstandsmitglied der Schumpeter-Gesellschaft, verwies auf den Weg Hunolds, der sein Unternehmen aus eigener Kraft gegründet und zu seiner heutigen Größe geführt hat. Die Air Berlin habe auch - mit täglich 21 Verbindungen zwischen Wien und anderen deutschen Städten - große Bedeutung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien. Sie sei inzwischen der zweitgrößte Carrier in Wien. Er freue sich, so Zilk, dass Hunold diesen bedeutenden Preis im Ringturm, "dem Himmel und damit der Luftfahrt näher" entgegen nehmen könne.

Als Laudator erinnerte Univ. Prof. Dr. Nikolaus Franke an die Bedeutung Schumpeters, dessen Aussagen auch heute noch ihre Gültigkeit hätten. Joachim Hunold als Preisträger entspreche den Prinzipien Schumpeters betreffend Innovation im Sinne "schöpferischer Zerstörung". Als Unternehmer, der "weiter sehen könne als andere Menschen", habe er mit der Air Berlin einen bahnbrechende Idee auf dem Markt durchgesetzt. Das Fliegen sei mit Air Berlin und anderen neuen Linien wesentlicher billiger und damit auch demokratischer geworden, neue Kunden seien erschlossen worden, eine ganze Branche habe sich geändert. Hunold erhalte den Preis als Träger des wirtschaftlichen Fortschritts. Der Geehrte dankte für den Preis und verwies auf die Bedeutung des Flughafens Wien für das Unternehmen. Mit seinem österreichischen Partner Niki Lauda verbinde ihn eine Wellenlänge.

Joachim Hunold begann nach einigen Jahren Jus-Studium 1978 als Gepäcksverlader bei einer kleinen Fluggesellschaft und brachte es in einigen Jahren zum Marketing- und Vertriebsdirektor der LTU Gruppe.1991 machte er sich mit Air Berlin selbständig. Damals verfügte das Unternehmen über zwei Flugzeuge und 150 Mitarbeiter, heute sind es 126 Flugzeuge und mehr als 8.000 Beschäftigte und das Unternehmen transportiert 27,9 Millionen Passagiere im Jahr. Das Passagieraufkommen ab Wien beträgt gemeinsam mit "Niki", an dem Air Berlin mit 24 Prozent beteiligt ist, 2,3 Million im Jahr.

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