Belakowitsch-Jenewein: Tag der Sonne ist in Ottakring wohl eine glatte Sonnenfinsternis

Soll die Welt an Ottakrings Klimaschutz genesen?

Wien, 14-05-2008 (fpd) - Wenn sich heute Bezirksvorsteher Prokop anlässlich des "Tages der Sonnen" in puncto Klimaschutz zu Wort meldet, dann müsse dies unbedingt beleuchtet werden. Es solle schließlich nicht sein Licht unter den Scheffel gestellt werden, so die FPÖ Bezirksparteiobfrau, NRAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Wenn man allerdings Licht in das Dunkel der SPÖ Bezirkspolitik bringen wolle, sollte nicht vergessen werden, dass es die rote Bezirksmehrheit war, die unter vielen anderen Initiativen den Antrag auf Solaranlagen auf dem Ottakringer Amtshaus - ein Projekt, das in anderen Bezirken sehr wohl durchgesetzt wurde - abgelehnt habe. Ebenso abgelehnt wurde der Antrag, bei Dachbodenausbauten und anderen Sanierungsmaßnahmen an Häusern im 16. Bezirk, Bauwerber durch verstärkte Informationen auf Förderungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen, sowie weitere Anreize (Aufstockung der Fördermittel bei maximaler Energiegewinnung etc.) zu setzen, um auf Dächern und anderen Hausflächen vermehrt gesamtökologische Energiegewinnungsanlagen (Photovoltaranlagen) installieren zu können. Auch die Erweiterung der Grünräume müsse unter dem Lichte der Verbauung des Schuhmeierplatzes neu bewertet werden, so Belakowitsch-Jenewein.

Besonders bemerkenswert sei der Umstand, dass die wenigen aber dennoch gesetzten klimaschutzrelevanten Bereiche im Bezirk auch nicht auf der Initiative des Ottkringer Bezirksvorstehers gewachsen sind, sondern auf ausgegliederterer Ebene, bei der Wien Energie, gesetzt wurden. Was von den großen Ankündigungen am "Tag der Sonne" blieb, basiere im Grunde auf Freiheitlichen Initiativen wie jener vom 24. April 2008 in der die effiziente Nutzung von Energie und der ökonomische Einsatz von Ressourcen basierend auf dem Wiener Klimaschutzprogramm, dem Energiesparkonzept "Städtische Energieeffizienzprogramm" und dem Programm "Umweltmanagement im Magistrat der Stadt Wien" verlangt werde.

Resümee daher: Insgesamt leider wenig Aktivität vom Bezirk, dafür aber umso mehr Ankündigungspolitik, so Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0006