Klement: Grillitsch als Kommentator der Gusenbauer-Entgleisung denkbar ungeeignet

Wien (OTS) - Die unqualifizierte und parlamentsschädigende Aussage Alfred Gusenbauers vor dem argentinischen Kongress, wonach "Bei uns die Senatoren nach 16 Uhr kaum noch bei der Arbeit anzutreffen sind", richtet sich von selbst, betont der freiheitliche Agrarsprecher DI Karlheinz Klement. "Dass nun aber ausgerechnet ÖVP-Mandatar und Bauernbundpräsident Franz Grillitsch auf den Plan tritt, um diese Äußerung zu kritisieren, amüsiert."

Immerhin, so Klement, widerlege gerade Grillitsch das alte Sprichwort, wonach am Abend auch der Faule fleißig werde. "Herr Grillitsch ist die unrühmliche Ausnahme von der falschen Gusenbauer-Regel", so Klement. "Denn er arbeitet auch vor 16 Uhr selten. Und danach? Im Plenarsaal, wenn er denn einmal anwesend ist -was selten genug vorkommt - fällt er durch pausenloses Telefonieren auf und kann als personifizierte Unaufmerksamkeit gelten. Und auch seine Ausschussführung des Landwirtschaftsausschusses ist kein Zeugnis von Arbeitseifer, werden doch kurzerhand Wortmeldungen abgedreht, weil sich Herr Grillitsch offenbar >wichtigeres< vorgenommen hat und deshalb in Eile verfällt."

Klement abschließend: "Dass im Parlament tüchtig und zumeist auch effizient gearbeitet wird, steht außer Frage. Dass die FPÖ dabei in allen Erfassungen als besonders fleißig aufscheint, ist keine Behauptung, sondern statistisch belegt. Wir müssen uns weder von Ab-Kanzler Gusenbauer noch von Herrn Grillitsch sagen lassen, was es bedeutet der Verantwortung als Volksvertreter gerecht zu werden."

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