Martinz: Haider soll Blockade-Politik aufgeben

Zukunftsfonds-Projekte in der Warteschleife. Haider rechnet Fußballförderung gegen Kindergarten auf. ÖVP lässt sich nicht drohen. Beschlüsse mit SPÖ möglich

Klagenfurt (OTS) - "Mit Drohungen ist keine Politik zu machen. Haider soll seine Blockade-Politik aufgeben, denn es gibt mehr im Land als nur das runde Leder", richtet heute LR Josef Martinz aus. Er, Martinz, habe heute, Mittwoch, für die Fortsetzung der Sitzung der Kärntner Landesholding eingeladen. Immerhin seien in der Kärntner Landesholding mehrere Projekte zu beschließen. Die SPÖ habe bereits ihre Zustimmung jedenfalls zum Gratis Kindergarten signalisiert.

Die Projekte, wie Gratis Kindergarten, Teuerungsausgleich, Kauf der ÖGB-Seen, neue Infrastruktur an der Uni Klagenfurt und der Marketingbeitrag für die Billig-Airlines sowie ein Sport-Paket für den Breitensport in Kärnten, habe Haider von der Zustimmung zur Fußballförderung abhängig gemacht. "Wir lassen uns aber nicht drohen. Fußball ist nicht alles. Außerdem sind in den Spitzenfußball bereits Millionen geflossen", so Martinz.

Das Leben gehe in Kärnten nach der Fußball-EM weiter. "Die Kärntnerinnen und Kärntner haben genug vom Warten und Verzögern. Diese Projekte sind rasch zu beschließen", erklärt Martinz.

Das Problem SK scheine zudem gelöst zu sein, obwohl der Landeshauptmann mehrere Ultimaten gestellt habe. "Jetzt hat der SK seine Lizenz auch ohne Geld aus dem Zukunftsfonds bekommen", sagt Martinz. (Schluss)

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