Wiener ÖVP kritisiert "Autofahrer-Abzocke"

Gebühren von Kurzpark-SMS fließen ins Stadtbudget

Wien (OTS) - Am Mittwoch in einer Pressekonferenz der Wiener ÖVP mit ihrem Verkehrssprecher GR Mag. Wolfgang Gerstl und GR Mag. Barbara Feldmann forderten die ÖVP-Kommunalpolitiker ein minutengenaues Abrechnen in den Kurzparkzonen und kritisierten, dass beim "Handy-Parken" die SMS-Kosten in das Budget der Stadt fliesen würden.

Die Mehrkosten bei SMS-Parken würden etwa ein Drittel der Gesamtkosten betragen. Diese Kosten müssten die Mobilfunkbetreiber an die Stadt abliefern, kritisierte Gerstl. Die Stadt möge auf diese Mehreinnahmen verzichten, um die städtischen AutofahrerInnen zu entlasten, appellierte der Verkehrssprecher an Finanzstadträtin Brauner. Darüber hinaus forderte er ein minutengenaues Abrechnen im bewirtschafteten Parkraum und in den städtischen Garagen. In anderen Städten wie Tulln oder Kitzbühel sei das bereits umgesetzt. Auch ein modernes Parkleitsystem würde zur Entlastung der Parkplatzsituation beitragen.

Feldmann forderte die Ausdehnung der möglichen Parkdauer auf drei Stunden, da viele Termine wie Kino- , Theaterbesuche oder berufliche Besprechungen nicht in zwei Stunden zu absolvieren seien. Abschließend forderten die Stadtpolitiker rund um die EURO-Fanzone im ersten Bezirk die Juni-Rückvergütung des Parkpickerls für betroffene Anrainer.

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