KAV: Marhold erhält Ehrenpreis der Hepatitis Hilfe Österreich

Wien (OTS) - Am Abend des 15.5., dem Welt Hepatitistag, erhält Dr. Wilhelm Marhold, Direktor des Wiener Krankenanstaltenverbundes im Rahmen eines Benefizkonzertes im Planet Music den diesjährigen Ehrenpreis der Hepatitis Hilfe Österreich - Plattform Gesunde Leber (HHÖ).

Angelika Widhalm, Präsidentin der österreichischen Hepatitis Hilfe: "Bereits vor mehr als zehn Jahren erkannte Dr. Marhold die weltweite Problematik von viraler Hepatitis. Er war einer der Ersten, der gemeinsam mit der Hepatitis Hilfe Österreich Bildungsmaßnahmen für ÄrztInnen und Pflegepersonal setzte. Auch auf dem Gebiet der Hygienestandards zu diesen Themen hat er sich von Anfang an zukunftsorientiert und offen gezeigt."

KAV bietet Spitzenmedizin im Bereich der Leberambulanzen

"Die Spezialambulanzen für Lebererkrankungen als besondere Betreuungseinrichtungen des KAV haben nicht nur die Funktion der Diagnose und Behandlung von Leberkranken, sondern sind mittlerweile auch einer der wichtigsten Verteiler von Information." so Marhold bei seinen Dankesworten.

Dies wird bekräftigt durch die Tatsache, dass zukünftig alle LeberpatientInnen in den Einrichtungen des Wiener Krankenanstaltenverbundes beim Ausscheiden aus der stationären Betreuung oder beim Verlassen der Leberambulanzen eine Informationsbroschüre erhalten. Diese beinhaltet wichtige Infos über die jeweilige Erkrankung sowie wertvolle Hinweise in Sachen sozialer Weiterbetreuung der Hepatitis Hilfe Österreich.

80.000 ÖsterreicherInnen mit Hepatitis C infiziert

Nach Schätzungen leidet bereits jeder Zwölfte an einer viralen Infektion mit Hepatitis. Alleine das Hepatitis C Virus liegt nach dem Influenza-Virus an zweiter Stelle der gefährlichsten Krankheitserreger, gefolgt vom HI-Virus. Damit ist die Anzahl von Hepatitis C Infektionen sieben Mal höher als jene von HIV/Aids, das Infektionsrisiko von Hepatitis B ist 100 Mal höher.

Hepatitis B und C werden als "stille Killer" bezeichnet, da sie häufig unentdeckt bleiben. Sie können zu Leberzirrhose, Leberkrebs oder tödlichem Leberversagen führen. "Dabei ist Hepatitis C mit den heute verfügbaren Therapien in vielen Fällen heilbar. Hepatitis B kann medikamentös kontrolliert werden, dies reduziert erheblich das Risiko für einen Leberschaden" so Widhalm. "Je schneller die Diagnose erfolgt, desto höher sind die Chancen auf Heilung."

Symptome für eine mögliche Hepatitis-Infektion sind Müdigkeit, Übelkeit, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit. Ein Bluttest, das sogenannte Leberscreening bei der Hausärztin/dem Hausarzt, gibt Aufschluss.

Die Hepatitis Hilfe Österreich

Die im Jahr 2000 gegründete HHÖ, "Hepatitis Hilfe Österreich -Plattform Gesunde Leber", ist eine der größten gemeinnützigen PatientInnenorganisationen Österreichs. Sie ist Ansprechpartnerin und Sprecherin für Betroffene und Angehörige aller Arten von Lebererkrankungen und deren Folgeerkrankungen. (Schluss) eg

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