Sportstaatssekretär Lopatka: Sicherheit ist Kernpunkt der EURO-Vorbereitung

Sportstaatssekretär und Sportminister Drzewiecki besuchen polnisches EURO-Quartier - "Österreich und Polen wollen gemeinsam ins Halbfinale"

Bad Waltersdorf, 14. Mai 2008 (OTS) - 24 Tage vor Beginn des österreichischen Sport-Jahrhundertevents UEFA EURO 2008 besuchten Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka und der polnische Sportminister Mirosław Drzewiecki das EURO-Quartier der polnischen Fußball-Nationalmannschaft in Bad Waltersdorf. Themen des bilateralen Treffens waren vor allem die Sicherheitsfrage rund um die EURO sowie die Betreuung der mehr als 50.000 erwarteten polnischen Fans. "Sicherheit war und ist Kernpunkt unserer EURO-Vorbereitung. Um friedliche und völkerverbindende Spiele zu garantieren werden auch speziell geschulte polnische Polizeibeamte während der EURO in Österreich im Einsatz sein", so Lopatka. Lobende Worte fand Sportminister Drzewiecki: "Ich bin gekommen, um mich zu informieren, wie man eine EURO bestens vorbereitet. Wir sind ja 2012 die Nächsten. Und Österreich macht das hervorragend." Zu Sicherheitsbedenken betonte Drzewiecki: "Kein Angst vor den polnischen Fans. Die UEFA reihte diese nach der WM punkto Sicherheit und Verhalten gleich hinter Deutschland an zweiter Stelle." ****

Eine internationale Expertenkommission habe der österreichischen Polizei eine "ausgezeichnete und vorbildliche" Vorbereitung der Sicherheitsvorkehrungen bescheinigt, so der Sportstaatssekretär im gemeinsamen Pressegespräch mit Sportminister Drzewiecki. Das auf Dialog und Deeskalation ausgerichtete österreichische Sicherheitskonzept für die EURO 2008 sei ein wesentlicher Grundstock für eine "friedliche und freundliche Atmosphäre", so Lopatka. 20.000 polnische Fußballfans werden pro Spiel in den Stadien und Public Viewing Areas in Österreich zu Gast sein (9.000 Stadium, 11.000 Public Viewing). Internationale Vernetzung und der Einsatz der jeweiligen nationalen Polizeibeamten sei ein entscheidender Faktor für die Bewältigung dieses Großereignisses. "Wir können den Bürgerinnen und Bürgern und unseren rund 2,5 Millionen erwarteten Gästen berechtigt versichern, dass sie ein Fußballfest unter sicheren Rahmenbedingungen erwarten können", sagte Lopatka.

Sportstaatssekretär Lopatka betonte auch die positiven touristischen Effekte. Mit der österreichischen Nationalmannschaft in Stegersbach, dem kroatischen Team in Bad Tatzmannsdorf und dem polnischen in Bad Waltersdorf werden gleich 3 der 16 teilnehmenden Mannschaften im burgenländisch-steirischen Thermengebiet nächtigen und trainieren. "Damit wird diese Region zu einer Visitenkarte der EURO, denn die Teams werden von hunderten Journalisten aus den jeweiligen Ländern begleitet werden. Das ist unbezahlbare Werbung für diese Region." Die Oststeiermark werde drei Wochen lang live in die Wohnzimmer der 38 Millionen Polen gebracht. Polen sei ein "Hoffnungsmarkt" für den österreichischen Tourismus. In der Wintersaison 2007/08 gab es eine Steigerung bei den Touristen aus Polen um 36,9 Prozent. "Das ist der stärkste Zuwachs von Österreich-Urlaubern aller Staaten. Wir haben daher die berechtigte Hoffnung, dass die EURO sich auch auf den Sommertourismus positiv auswirken wird."

Und auch sportlich waren sich Lopatka und Drzewiecki einig: "Wir fiebern einem einmaligen sportlichen Ereignis entgegen", so Lopatka. "Österreich und Polen sind erstmals für eine EM-Endrunde qualifiziert." Der polnische Sportminister nahm den Ball auf: "Ich bin froh, dass wir uns wie Österreich erstmals qualifiziert haben, damit wir zusammen spielen. Wir werden für euch gleich zu Beginn Deutschland schlagen und wir sehen uns dann im Laufe des Turniers im Halbfinale wieder." Lopatka betonte daraufhin: "Ich hoffe, dass die österreichische Nationalmannschaft dann nicht so gastfreundlich zum polnischen Team ist, wie hier das Hotel Steirerhof." Am Abend werden Sportstaatssekretär Lopatka und Sportminister Drzewiecki gemeinsam den EURO-Gottesdienst am Wiener Stephansplatz besuchen.

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