- 14.05.2008, 12:35:05
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Sportstaatssekretär Lopatka: Sicherheit ist Kernpunkt der EURO-Vorbereitung
Sportstaatssekretär und Sportminister Drzewiecki besuchen polnisches EURO-Quartier - "Österreich und Polen wollen gemeinsam ins Halbfinale"
Bad Waltersdorf, 14. Mai 2008 (OTS) - 24 Tage vor Beginn des
österreichischen Sport-Jahrhundertevents UEFA EURO 2008 besuchten
Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka und der polnische Sportminister
Mirosław Drzewiecki das EURO-Quartier der polnischen
Fußball-Nationalmannschaft in Bad Waltersdorf. Themen des bilateralen
Treffens waren vor allem die Sicherheitsfrage rund um die EURO sowie
die Betreuung der mehr als 50.000 erwarteten polnischen Fans.
"Sicherheit war und ist Kernpunkt unserer EURO-Vorbereitung. Um
friedliche und völkerverbindende Spiele zu garantieren werden auch
speziell geschulte polnische Polizeibeamte während der EURO in
Österreich im Einsatz sein", so Lopatka. Lobende Worte fand
Sportminister Drzewiecki: "Ich bin gekommen, um mich zu informieren,
wie man eine EURO bestens vorbereitet. Wir sind ja 2012 die Nächsten.
Und Österreich macht das hervorragend." Zu Sicherheitsbedenken
betonte Drzewiecki: "Kein Angst vor den polnischen Fans. Die UEFA
reihte diese nach der WM punkto Sicherheit und Verhalten gleich
hinter Deutschland an zweiter Stelle." ****
Eine internationale Expertenkommission habe der österreichischen
Polizei eine "ausgezeichnete und vorbildliche" Vorbereitung der
Sicherheitsvorkehrungen bescheinigt, so der Sportstaatssekretär im
gemeinsamen Pressegespräch mit Sportminister Drzewiecki. Das auf
Dialog und Deeskalation ausgerichtete österreichische
Sicherheitskonzept für die EURO 2008 sei ein wesentlicher Grundstock
für eine "friedliche und freundliche Atmosphäre", so Lopatka. 20.000
polnische Fußballfans werden pro Spiel in den Stadien und Public
Viewing Areas in Österreich zu Gast sein (9.000 Stadium, 11.000
Public Viewing). Internationale Vernetzung und der Einsatz der
jeweiligen nationalen Polizeibeamten sei ein entscheidender Faktor
für die Bewältigung dieses Großereignisses. "Wir können den
Bürgerinnen und Bürgern und unseren rund 2,5 Millionen erwarteten
Gästen berechtigt versichern, dass sie ein Fußballfest unter sicheren
Rahmenbedingungen erwarten können", sagte Lopatka.
Sportstaatssekretär Lopatka betonte auch die positiven touristischen
Effekte. Mit der österreichischen Nationalmannschaft in Stegersbach,
dem kroatischen Team in Bad Tatzmannsdorf und dem polnischen in Bad
Waltersdorf werden gleich 3 der 16 teilnehmenden Mannschaften im
burgenländisch-steirischen Thermengebiet nächtigen und trainieren.
"Damit wird diese Region zu einer Visitenkarte der EURO, denn die
Teams werden von hunderten Journalisten aus den jeweiligen Ländern
begleitet werden. Das ist unbezahlbare Werbung für diese Region."
Die Oststeiermark werde drei Wochen lang live in die Wohnzimmer der
38 Millionen Polen gebracht. Polen sei ein "Hoffnungsmarkt" für den
österreichischen Tourismus. In der Wintersaison 2007/08 gab es eine
Steigerung bei den Touristen aus Polen um 36,9 Prozent. "Das ist der
stärkste Zuwachs von Österreich-Urlaubern aller Staaten. Wir haben
daher die berechtigte Hoffnung, dass die EURO sich auch auf den
Sommertourismus positiv auswirken wird."
Und auch sportlich waren sich Lopatka und Drzewiecki einig: "Wir
fiebern einem einmaligen sportlichen Ereignis entgegen", so Lopatka.
"Österreich und Polen sind erstmals für eine EM-Endrunde
qualifiziert." Der polnische Sportminister nahm den Ball auf: "Ich
bin froh, dass wir uns wie Österreich erstmals qualifiziert haben,
damit wir zusammen spielen. Wir werden für euch gleich zu Beginn
Deutschland schlagen und wir sehen uns dann im Laufe des Turniers im
Halbfinale wieder." Lopatka betonte daraufhin: "Ich hoffe, dass die
österreichische Nationalmannschaft dann nicht so gastfreundlich zum
polnischen Team ist, wie hier das Hotel Steirerhof." Am Abend werden
Sportstaatssekretär Lopatka und Sportminister Drzewiecki gemeinsam
den EURO-Gottesdienst am Wiener Stephansplatz besuchen.
Rückfragehinweis:
Roland Achatz Staatssekretariat für Sport Tel.: ++43 1 53 115 4036 Fax: ++43 1 53 115 4065 Handy: +43/664/6106308 E-Mail: roland.achatz@bka.gv.at
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