Mikl-Leitner: Familien sichern Niederösterreichs Zukunft

Familien ernst nehmen und nicht schlecht reden

St. Pölten (NÖI) - "Familien sind die Kernzelle der Gesellschaft, ohne Familien und Kinder gibt es keine Zukunft! Das gilt nicht nur für den morgigen Internationalen Tag der Familien, sondern das gilt an jedem Tag. Deswegen nehmen wir in Niederösterreich die Wünsche der Mütter und Väter ganz besonders ernst. Eines unserer größten Herausforderungen der Zukunft wird daher sein, die wirtschaftliche Lage der Familien zu sichern", betont VP-Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner anlässlich des bevorstehenden Internationalen Tages der Familie, der von der UNO 1994 ausgerufen wurde und jedes Jahr am 15. Mai begangen wird.

Eine der größten Herausforderungen für Familien stellt heute die Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsleben dar. In Niederösterreich sind 75 Prozent der Mütter erwerbstätig - der Spitzenwert in Österreich. Das wird durch die große Vielfalt und Qualität der Kinderbetreuung in Niederösterreich ermöglicht. So werden über 42.000 Kinder in den NÖ Landeskindeskindergärten betreut, die Kindergartenoffensive für zweieinhalbjährige Kinder bringt nochmals 6.000 zusätzliche Plätze, gerade in der Zeit zwischen Ende des Karenzurlaubes und dem bisherigen Kindergarteneintritt. Damit erreicht Niederösterreich auch eine Betreuungsquote für unter 3-jährige Kinder von über 33 Prozent. Einzigartig ist auch der Rechtsanspruch auf eine Betreuung am Nachmittag und 99% der Kindergräten werden in Niederösterreich ganztägig geführt.

Eine wesentliche Stütze unserer Kinderbetreuung sind die 1.500 Tagesmütter, die über 5.000 Kinder betreuen. Eine Studie des Österreichischen Instituts für Familienforschung zeigt eine 100-prozentige Zufriedenheit der Eltern mit der Betreuung durch Tagesmütter. Zukünftig wird die Ausbildung der Tagesmütter weiter verbessert und mit den Ausbildungen zur Kinderbetreuerin in Kindergärten und Tagesbetreuungseinrichtungen harmonisiert. Mit diesem Angebot und der NÖ Familienhilfe ist sichergestellt, dass den Familien eine Wahlfreiheit eingeräumt wird, ob und wie lange Familien ihre Kinder außer Haus betreuen wollen.

An den Bund richtet VP-Familienlandesrätin Mikl-Leitner die Forderung, dass die wirtschaftliche Basis der Familien gesichert wird und endlich die Absetzbarkeit der Kinderbetreuung eingeführt wird sowie die Steuerfreistellung des Existenzminimums endlich Wirklichkeit wird. Die Steuerfreistellung des Existenzminimums ist die wichtigste Maßnahme der angekündigten Steuerreform. Weiters sei es gerade am Tag der Familie verfehlt nur die Problembereiche der Familie zu behandeln wie Scheidung und Sexualdelikte. Vielmehr müssen wir gemeinsam dazu beitragen, dass Familien ihre Lebensvorstellungen verwirklichen können und jene Rahmenbedingungen vorfinden, die ihnen Mut machen wieder verstärkt "Ja zum Kind" zu sagen.

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