SPÖ-Bauern kritisieren ÖVP-Bauernbunddemos gegen Milchpreise als "unverfroren"

ÖVP-nahe Molkereigenossenschaften selbst für Preisgestaltung verantwortlich

Wien (SK) - Als "reichlich unverfroren" bezeichnete der Bundessekretär der SPÖ Bauern Siegmund Astner, die Demonstrationen des ÖVP-Bauernbundes gegen die jüngsten Milchpreissenkungen. "Das ausgerechnet jene, die maßgeblich für die Preisgestaltung verantwortlich sind, die Preispolitik des Lebensmittelhandels anprangern, ist ein starkes Stück", so Astner. Denn es seien die Molkereigenossenschaften, die die Preise bestimmen - "und die sind durch die Bank in der Hand des ÖVP-Bauernbundes", machte der SPÖ-Bauernvertreter deutlich. ****

"ÖVP-Bauernbundpräsident Grillitsch soll seine Vertreter in den Molkereibetrieben dazu anhalten, dass die Milchbauern ihren gerechten Anteil an den Milchpreisen erhalten und nicht die ÖVP-nahen Genossenschaften alles einstreifen", betonte Astner am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dass die Milchbauern vom ÖVP-Bauerbund dermaßen sträflich im Stich gelassen werden, sei auch der Grund für das Entstehen von Initiativen wie der IG Milch, deren Forderungen aus Sicht des SPÖ-Bauernvertreters absolut gerechtfertigt sind. "Der ÖVP-Bauernbund muss endlich aufhören, ungerechtfertigte Privilegien für sich in Anspruch zu nehmen. Ansonsten müssen sich die schwarzen Bauernbund-Vertreter weiterhin den Vorwurf gefallen lassen, für die kleinen Bauern nichts übrig zu haben", hielt Astner fest. (Schluss) ps

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