- 14.05.2008, 11:20:09
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SPÖ-Bauern kritisieren ÖVP-Bauernbunddemos gegen Milchpreise als "unverfroren"
ÖVP-nahe Molkereigenossenschaften selbst für Preisgestaltung verantwortlich
Wien (SK) - Als "reichlich unverfroren" bezeichnete der
Bundessekretär der SPÖ Bauern Siegmund Astner, die Demonstrationen
des ÖVP-Bauernbundes gegen die jüngsten Milchpreissenkungen. "Das
ausgerechnet jene, die maßgeblich für die Preisgestaltung
verantwortlich sind, die Preispolitik des Lebensmittelhandels
anprangern, ist ein starkes Stück", so Astner. Denn es seien die
Molkereigenossenschaften, die die Preise bestimmen - "und die sind
durch die Bank in der Hand des ÖVP-Bauernbundes", machte der
SPÖ-Bauernvertreter deutlich. ****
"ÖVP-Bauernbundpräsident Grillitsch soll seine Vertreter in den
Molkereibetrieben dazu anhalten, dass die Milchbauern ihren gerechten
Anteil an den Milchpreisen erhalten und nicht die ÖVP-nahen
Genossenschaften alles einstreifen", betonte Astner am Mittwoch
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Dass die Milchbauern vom
ÖVP-Bauerbund dermaßen sträflich im Stich gelassen werden, sei auch
der Grund für das Entstehen von Initiativen wie der IG Milch, deren
Forderungen aus Sicht des SPÖ-Bauernvertreters absolut gerechtfertigt
sind. "Der ÖVP-Bauernbund muss endlich aufhören, ungerechtfertigte
Privilegien für sich in Anspruch zu nehmen. Ansonsten müssen sich die
schwarzen Bauernbund-Vertreter weiterhin den Vorwurf gefallen lassen,
für die kleinen Bauern nichts übrig zu haben", hielt Astner fest.
(Schluss) ps
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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