Heinisch-Hosek: Zeckenimpfung ist einzig wirksamer Schutz gegen FSME

Rechtzeitige Vorsorge kann eine schwerwiegende Erkrankung verhindern

St. Pölten, (SPI) - Alljährlich lauern im Grünen die Zecken. Die Tiere sind aber mehr als lästige Plagegeister, denn sie sind zwar winzig klein, aber sie können gefährliche Krankheiten wie die FSME oder die Borreliose übertragen. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis ist eine Viruserkrankung, die zur Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute und des Zentralnervensystems führt. "Die FSME ist eine tückische Erkrankung. Ist sie einmal ausgebrochen, gibt es keine spezifische Heilbehandlung mehr, es können nur mehr die Symptome so gut wie möglich gemildert werden. Eine rechtzeitige Vorsorge durch die Impfung ist daher ganz besonders wichtig, denn die Krankheit kann zu schwerwiegenden Dauerschäden führen und sogar tödlich enden", macht NÖ Gesundheitslandesrätin Gabriele Heinisch-Hosek aufmerksam. ****

Die FSME-Impfung wird bereits seit mehr als 20 Jahren in den Bezirkshauptmannschaften zu einem vergünstigten Preis angeboten. Die Kosten betragen für Kinder unter 16 Jahren 21 Euro und für Erwachsene 25,50 Euro. Die Impfaktion wird heuer noch bis zum 27. Juni durchgeführt. "Die Impfung besteht aus mehreren Teilen. Die Grundimmunisierung wird durch 3 Teilimpfungen erreicht. Die erste Auffrischungsimpfung ist dann nach 3 Jahren notwendig. Die weiteren Auffrischungen erfolgen dann im Abstand von jeweils 5 Jahren, bei Personen über 60 Jahren wird allerdings ein Auffrischungsintervall von 3 Jahren empfohlen", erläutert Heinisch-Hosek.

"Allerdings darf man sich auch wenn man gegen FSME geimpft ist, einen Zeckenstich nicht unbeachtet abtun. Denn die Tiere können außer der FSME auch die Borreliose übertragen", gibt LRin Heinisch-Hosek zu bedenken. Borreliose wird im Gegensatz zur Frühsommer-Meningoenzephalitis durch Bakterien verursacht. Daher ist die Krankheit in der Regel gut durch Antibiotika behandelbar. Ausschlaggebend für den Erfolg ist allerdings das rechtzeitige Erkennen der Krankheit. Wenige Tage nach dem Zeckenstich rötet sich die Haut an der betroffenen Stelle, der Durchmesser der Rötung kann sich auf bis zu 10 Zentimeter vergrößern, bei weiterer Ausbreitung wird die Haut in der Mitte meist wieder heller und es entsteht oft ein roter Ring. Auch die Borreliose kann unbehandelt schwerwiegende Folgen haben. "Auf jeden Fall ist ratsam, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Dazu zählt an erster Stelle natürlich die FSME-Impfung aber auch das Tragen von langen Hosen bei einem Aufenthalt im Wald und die genaue Kontrolle nach einem Aufenthalt im Grünen, ob man von einer Zecke gestochen wurde, sind wichtig. Denn auch wenn man geimpft ist, muss man unbedingt nach einem Zeckenstich die Einstichstelle für einige Wochen beobachten und im Verdachtsfall unverzüglich den Rat einer Ärztin oder eines Arztes einholen", so LRin Heinisch-Hosek abschließend.
(Schluss) kr

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-NÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001