Was in der "Pisa-Studie" nicht steht

Wien (OTS) - "Es gibt noch immer viele Jugendliche die nicht ausreichend über Sexualität und Verhütung informiert sind" erklärt Dr. Claudia Linemayr-Wagner. Im März 08 hat die ÖGF daher die "Bewusstseinsoffensive für individuelle Verhütung" ins Leben gerufen, um in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, Interessensgruppen und Experten, jungen Frauen die vielseitigen Möglichkeiten der Verhütung näher zu bringen.

"Die ÖGF (Österreichische Gesellschaft für Familienplanung) unterstützt die Forderung des SchülerInnenparlaments der LandesschülerInnenvertretung Wien, nach einem fortschrittlichen, gleichberechtigten Umgang mit Sexualität in der Gesellschaft und der Schule" so Dr. Claudia Linemayr-Wagner, Gynäkologin und Präsidentin der ÖGF.

Seit 1988 gibt es ein spezielles Angebot der ÖGF für Schulklassen, ebenso wurde das Telefon- und Internetservice "Herzklopfen", die Sexualberatungsstellen "First Love" und "First Love mobil" installiert. "Uns ist bewusst, dass trotz aller unserer langjährigen Aktivitäten das Informationsbedürfnis Jugendlicher nach wie vor sehr groß ist. Daher hat sich die ÖGF dazu entschlossen, die Bewusstseinsoffensive für individuelle Verhütung, ins Leben zu rufen." erklärt Dr. Claudia Linemayr-Wagner weiter.

Besonders bei Familien mit multikulturellem Hintergrund, haben sich die von der Frauenabteilung der Stadt Wien MA57 und des BMGfJ unterstützten "First Love" Beratungsstellen bewährt, da hier eine kostenlose und anonyme Beratung von GynäkologInnen, -PädagogInnen und -PsychologInnen SozialarbeiterInnen ermöglicht wird.

Derzeit werden auch Gespräche mit dem Wiener Stadtschulrat geführt, den aktualisierten "Verhütungskoffer" an den Wiener Schulen zu etablieren.

Rückfragen & Kontakt:

Ingolf Sonnleitner
ÖGF
Tel: 0676-88701700
sonnleitner@heacom.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0010