Donnerbauer zu Scheidungen: Entsprechende Beratung für Ehepaare mit Kindern fehlt

Verpflichtende Beratung bei Scheidungen war ÖVP-Vorstoß

Wien, 13. Mai 2008 (ÖVP-PK) „Es ist erfreulich, dass Justizministerin Berger den ÖVP-Vorschlag von verpflichtenden Beratungen bei Scheidungen endlich aufgenommen hat“, erklärt ÖVP-Justizsprecher Mag. Heribert Donnerbauer zum heutigen Vorstoß der SPÖ-Justizministerin. „Verpflichtende Beratungen bei Scheidungen sind zu begrüßen, zum Schutz beider Ehepartner – unabhängig vom Geschlecht“, so Donnerbauer. „Was aber klar fehlt, ist eine entsprechende Beratung betreffend den rechtlichen Konsequenzen
einer Scheidung auf allfällige minderjährige Kinder. Diesen Bereich hat die Justizministerin in ihrem Gesetzesentwurf völlig außer Acht gelassen.“ ****

Es sei wichtig, Ehepaare mit Kindern über rechtliche Konsequenzen und Pflichten nach der Scheidung aufzuklären, so der ÖVP-Justizsprecher weiter. „Die Kinder müssen dabei absolut im Mittelpunkt stehen. Donerbauer verweist in diesem Zusammenhang auch auf Studien, die belegen, dass 90 Prozent der jugendlichen Straftäter ohne Väter aufgewachsen sind.“ Zudem kritisiert Donnerbauer, dass Berger ihren Entwurf nicht mit der ÖVP akkordiert hat. „Wir werden uns daher in der Phase der Begutachtung noch intensiv mit einzelnen Punkten auseinandersetzen müssen“, schließt Donnerbauer.

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