HAUBNER fordert kostenlose Beratung bei Scheidungen

Wien (OTS) - "Die Anwalts- beziehungsweise Beratungspflicht bei einvernehmlichen Scheidungen muss kostenlos sein und darf nicht zu einer zusätzlichen Belastung führen", forderte heute BZÖ-Familiensprecherin NAbg. Ursula Haubner.

Grundsätzlich sei eine Beratungspflicht bei Scheidungen zu begrüßen, um Nachteile insbesondere für Frauen nach einer Scheidung zu verhindern. "Viele können sich bei einer Scheidung keinen Anwalt leisten und werden über den Tisch gezogen. Das böse Erwachen erfolgt oft erst dann, wenn es schon zu spät ist", erklärte Haubner.

Bezüglich des geplanten Unterhaltsvorschusses für Alleinerzieherinnen, wenn der verpflichtende Elternteil den Unterhalt nicht zahlt, sagte Haubner, dass diese Maßnahme einer langjährigen Forderung des BZÖ entspreche und die Voraussetzungen dafür bereits in der BZÖ-Regierungszeit getroffen wurden. "In Kärnten unter BZÖ-Landeshauptmann Jörg Haider wurde bereits im September 2006 ein Not-Unterhaltsvorschuss beschlosen, um Lücken beim Kinderunterhalt zu schließen. Es ist hoch an der Zeit, dass dies jetzt zum Wohl der Kinder auch auf Bundesebene umgesetzt wird", so Haubner abschließend.

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