Onodi: Verstärktes Streetworking und mobile Jugendarbeit gegen zunehmende Jugendkriminalität und Vandalismus

Jugend will Raum und Eigenständigkeit

St. Pölten, (SPI) - "Der Ruf nach verstärkter Prävention und mehr Kontrollen durch die Exekutive gegen die zunehmende Jugendkriminalität und die steigende Zahl von Vandalismusdelikten ist sicher richtig, parallel dazu sollte auch der Bereich der mobilen Jugendarbeit verstärkt werden. Mobile JugendarbeiterInnen haben in vielen Bereichen einen leichteren Zugang zu Jugendlichen, demgegenüber haben viele Jugendliche Vorbehalte gegenüber der Exekutive. Ein Sozialarbeiter vor Ort oder auch ein Jugendbetreuer kann in Sachen Gewaltprävention sicher viel bewirken. Dort, wo die Jugendlichen sind, im Einkaufzentrum bei Treffpunkten, am Sportplatz, bei Veranstaltungen - dort ist auch der mobile Jugendarbeiter", so die St. Pöltner SPÖ-Landtagsabgeordnete Heidemaria Onodi.****

Jugendarbeit wird für immer mehr Gemeinden eine große Herausforderung. Viele jugendlichen wollen keine verbandlichen Strukturen, wie Jungschar oder Feuerwehrjungen, sie wollen autonome oder mitbegleitende Jugendräume oder einfach Platz, unter sich zu sein. Dieses ‚Platzangebot’ wird von der großen Mehrzahl der Jugend eingefordert, als Anlaufstelle kann dann dort auch gleich die mobile Jugendarbeit zur Verfügung stehen. Viele Gemeinden greifen hier diesen niederschwelligen Zugang auch für Veranstaltungen auf. Eigene JugendbetreuerInnen werden abgestellt bzw. engagiert, die eben vor Ort die Jugendlichen betreuen bzw. für ihre Anliegen und Anfragen zur Verfügung stehen", so Onodi.
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