Molterer: Die AUA soll rot-weiß-rot bleiben

Wien (ÖVP-PK) - Im Rahmen der Debatte über einen Rechnungshofbericht ergriff heute, Donnerstag, auch Finanzminister Mag. Wilhelm Molterer das Wort und setzte sich für die Austrian Airlines als österreichisches Paradeunternehmen ein. ****

Die Privatisierung der ÖIAG sei eine großartige Erfolgsgeschichte, durch die die ÖIAG nicht nur entschuldet wurde, sondern deren einzelne Unternehmen nun erfolgreiche Betriebe mit zufriedenen Mitarbeitern geworden seien, betonte Molterer. "Die Privatisierung war der richtige Weg und ein klarer Kurs der Vernunft. Kein Euro, der erlöst wurde, ging ins Budget. Die Betriebe, die nach wie vor in der ÖIAG verwaltet werden, sind jetzt wertvoller als zuvor alle zusammen. Ich gratuliere den Unternehmen und ihren Mitarbeitern dazu."

Mit der Bitte, die AUA aus der parteipolitisch motivierten Debatte zu halten, wandte sich der Finanzminister dem Thema der österreichischen Fluglinie zu. "Die AUA ist ein wichtiges österreichisches Paradeunternehmen und befindet sich - bedingt durch interne Rahmenbedingungen, die Konkurrenz durch Billigflieger und hohe Kerosinpreise - in einer herausfordernden Situation. Gemeinsam sollten wir uns daher überlegen, welche Strategie die bestmögliche sein könnte, um die AUA rotweißrot zu erhalten. Das ist eine Schlüsselfrage für den Standort Österreich." In diesem Zusammenhang zeigte sich Molterer froh, dass sich in der gestrigen Hauptversammlung eine große Mehrheit für die Kapitalerhöhung ausgesprochen hat.

"Es ist richtig und wichtig, dass das Management und die Eigentümer gemeinsam eine Strategieperspektive entwickeln. Anzustreben ist natürlich die Stand alone-Variante. Voraussetzung dafür ist wirtschaftlicher Erfolg. Daher ist die Entwicklung von tragfähigen Zukunftskonzepten notwendig." Dies sei wichtiger als öffentliche oder politische Kritik. "Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AUA haben es satt, ständig in dieser kritischen Weise angegriffen und in die Auslage gestellt zu werden.
Sie brauchen keine Zurufe von außen, sondern wirtschaftspolitische Vernunft und Verantwortungsbewusstsein von Eigentümern, Management und Politik", schloss Molterer.
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