FP-Herzog: Kinderbettelmafia schaltet und waltet nach wie vor ohne Konsequenzen in Wien!

Die Politik macht "Dienst nach Vorschrift" - die Polizei ist zum Zuschauen verurteilt!

Wien, 08-05-2008 (fpd) - In der heutigen Debatte des Gemeinderates wurde auch der gestrige Vorfall vom Mariahilferplatzl thematisiert, wo ein mutiger Passant versuchte, das Vorgehen von Bettelbanden mit Kindern zu dokumentieren. Der Lohn für seine Zivilcourage bestand darin, dass ihn fünf junge Clanangehörige mit Springmessern attackierten. Besonders erschreckend, so der FPÖ Stadtrat Johann Herzog, sei der Umstand, dass diese Attacke des Verbrecherclans am helllichten Tage um 13.30 mitten auf der Mariahilferstraße stattfand.

Um dem Angriff zu entkommen war der Anrainer sogar gezwungen, in eine Trafik zu flüchten und nur dem couragierten Einschreiten von mutigen Personen sei es zu verdanken, dass er unversehrt, ohne jegliche Verletzungen davon kam, zeigt sich Herzog entrüstet. Die alarmierte Polizei sei zwar rasch eingetroffen, allerdings waren die verhinderten Messerstecher bereits auf der Flucht. Die Frauen jedoch, die Betteleimissbrauch begingen, konnten gefasst werden.

Bis zum Inkrafttreten des Kinderbettelverbots am 1.Juni 2008 macht die Politik offenbar "Dienst nach Vorschrift" und auch der Polizei sind die Hände gebunden. Sowohl die Wiener Stadtregierung als auch das Innenministerium schauen diesem Treiben seit vielen Jahren untätig zu - im Wiener Rathaus lehnt man sich zurück und wartet auf die Auswirkungen des Beschlusses vom 28.März. So eine Haltung sei nicht nur zynisch, es zeige sich, dass es der SPÖ bzw. dem Innenminister keineswegs um den Schutz der Kinder gehe. Schon jetzt hätte die Polizei angehalten werden müssen, die organisierte Kinderbettelei an ihrer menschenverachtenden Tätigkeit zu behindern. An der FPÖ Forderung eines allgemeinen Verbotes der Bettelei werde jedenfalls über kurz oder lang kein Weg vorbei führen, so Herzog abschließend. (Schluss) hn

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