Gradauer: Verkauf der Austria Tabak Werke war übereilt und unnötig

Wien (OTS) - Der überfallsartige Verkauf der Austria Tabak Werke, noch unter Finanzminister Grasser, sei eine skandalöse Vorgehensweise gewesen, meint der freiheitliche Budgetsprecher NAbg Alois Gradauer.

"In einer Nacht- und Nebelaktion wurde der Aufsichtsrat einberufen, hatte allerdings keine Ahnung, worum es ging. Der Aufsichtsrat wäre verpflichtet gewesen, die Privatisierungskommission einzuberufen, dann wäre der Verkauf der Austria Tabak Werke sicherlich anders über die Bühne gegangen", betont Gradauer. "So wurde die Verscherbelung übereilt beschlossen, ohne Rücksicht auf Verluste und die Mitarbeiter. Jetzt stehen über 500 Mitarbeiter auf der Straße. Das wäre nicht notwendig gewesen. Man hätte den Fortbestand der Werke und somit der Arbeitsplätze vertraglich absichern müssen", betont Gradauer

"Ich habe mir damals überhaupt die Frage gestellt, warum ein so gutes, jährlich hohe Gewinne abwerfendes Unternehmen, welches dem Staat jährlich hunderte Millionen an Steuereinnahmen einbrachte, verkauft wurde", so Gradauer abschließend.

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