AK zu ÖVP-Hornek: Verstromung von Lebensmitteln ist ein Irrweg

Wien (OTS) - "Mit der so genannten Ökostromnovelle soll vor allem Strom aus Lebensmittelpflanzen wie Mais und anderem Getreide gefördert werden", sagt AK Energieexpertin Gunda Kirchner zur heutigen Aussendung des ÖVP-Abgeordneten Hornek, "das ist weder ökologisch noch zum Nutzen der Menschen, die für die teure Verstromung von Lebensmitteln in Biogasanlagen über Aufschläge zum Strompreis zahlen müssen." Kirchner nennt nur zwei Fakten, warum die AK die vorliegende Ökostromnovelle ablehnt: Die Vermeidung einer Tonne des Treibhausgases Kohlendioxid kostet bei Nutzung von Biomasse zur Energiegewinnung derzeit 200 Euro, der selbe Effekt ist mit effizienten Maßnahmen wie Wärmedämmung um 40 Euro zu haben. Und: In die Stromerzeugung aus Biogas sollen laut Ökostromnovelle jährlich bis zu 26 Millionen Euro zusätzlich gehen - ein riesiger Betrag im Vergleich zum bescheidenen 8 Prozent-Anteil der Biogasanlagen am geförderten Ökostrom. Kirchner: "Das ist ein teurer Irrweg, der weder der Umwelt noch den Menschen etwas bringt Vielmehr ist das Geld in effiziente Ökostromanlagen zu investieren, zum Beispiel Strom aus Wasser oder Wind."

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