Bauer: Statt Zukauf von Zertifikaten aus dem Ausland, Verminderung von CO2 im Inland

Inländische Investitionen zur Erreichung des Kyoto-Ziels ökologisch und ökonomisch nachhaltiger

Wien (SK) - "Der Zukauf von CO2-Zertifikaten aus dem Ausland zur Erreichung des Kyoto-Ziels ist bestenfalls eine Überbrückungsstrategie. Sinnvoller wäre es, ein Modell zu entwickeln, das zu einer Art inländischem Zertifikatshandel führen könnte", ist SPÖ-Wirtschaft- und Energiesprecher Hannes Bauer überzeugt. Auch wenn die Investitionen in anderen Ländern zum Erwerb von CO2-Reduktionseinheiten im Rahmen der Grundsätze der österreichischen Entwicklungspolitik stattfänden, sei jede inländische Investition sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltiger, so Bauer gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Um derartige Investitionen zu forcieren und eine echte Verminderung des CO2-Austoßes in Österreich zu erreichen, könnten öffentliche Förderungen mit der Verringerung des CO2-Ausstoßes gekoppelt werden.", erläutert Bauer, der als Beispiel ein Projekt aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen anführt, bei dem öffentliche Förderungen daran geknüpft werden, ob diese tatsächlich auch eine Verminderung von CO2 erwirken. "Dies würde auch einen deutlichen Ökologisierungsschub und Bewusstseinsbildung erwirken", so Bauer.

Leider gibt es in Österreich dafür viel zu wenig Programme und Maßnahmen. "Österreich wäre gut beraten, wenn es mit ambitionierten Modellen voran geht und eine Strategie für Post-Kyoto entwickelt", fordert Bauer. "Die Devise muss jedenfalls lauten: Statt Zukauf von Zertifikaten aus dem Ausland, Verminderung von CO2 im Inland", so der SPÖ-Wirtschaft- und Energiesprecher abschließend. (Schluss) ps/mm

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