ÖH: Befreiung von Arbeitslosenbeitrag könnte für Studierende ein Schuss nach hinten werden.

Anhebung der Zuverdienstgrenzen für die Beihilfen von 500 Euro dringend notwendig.

Wien (OTS) - "Angesichts der Preissteigerungen von Nahrungsmitteln und Wohnen ist eine Entlastung der unteren Einkommensschichten in jedem Fall begrüßenswert. Die Befreiung vom Arbeitslosenbeitrag für NiedrigverdienerInnen könnte aber für viele Studierende ein Schuss nach hinten sein. Viele von ihnen verdienen soviel, dass sie nur knapp unter den Zuverdienstgrenzen für Studienbeihilfe und Familienbeihilfe bleiben. Mit der Befreiung vom Arbeitslosenbeitrag werden sie die Grenzen überschreiten. Vor allem für die Familienbeihilfe ist dies problematisch, da damit die gesamte für das Jahr erhaltene Beihilfe wieder zurückbezahlt werden muss."

"Damit jene, die von den Entlastungen profitieren sollen zum Schluss nicht mit einer vervielfachten Belastung konfrontiert werden, fordert die Österreichische HochschülerInnenschaft eine Erhöhung der Zuverdienstgrenzen um 500 Euro."

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