Kranzl: "Österreich bei Schifffahrtsprojekten voll auf Kurs"

Erste Bilanz des Nationalen Aktionsplans Donauschifffahrt äußerst positiv

Wien (SK) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Koordinatorin für Wasserstraßenprojekte, Karla Peijs, legte Staatssekretärin Christa Kranzl heute eine erste Bilanz des Nationalen Aktionsplan Donausschifffahrt vor. "Österreich nimmt damit eine Vorreiterrolle in der europäischen Schifffahrtspolitik ein", freute sich Kranzl, die ausführte, dass bereits in der ersten Phase des NAP in allen zehn Maßnahmenbereichen Projekte gestartet bzw. realisiert werden konnten. "Die Donau ist mit ihren zehn Anrainerstaaten der internationalste Fluss der Welt, die Donauschifffahrt kann daher nicht von einem Staat aus alleine entwickelt werden. Aus diesem Grunde ist mir die verstärkte internationale Zusammenarbeit ein ganz besonderes Anliegen. Österreich wird sich auch weiterhin aktiv einbringen, um eine verbesserte Wasserstraßeninfrastruktur an der gesamten Donau und parallel die besten Rahmenbedingungen für den Schutz der Umwelt zu erzielen." ****

"Gerade in Zeiten, wo wir einen permanenten Anstieg des Transitverkehrs feststellen müssen und gleichzeitig die Bestrebungen nach einer massiven Reduktion der CO2-Emissionen bestehen, ist es von großer Bedeutung, dass wir die Wasserstraße Donau nutzen und das dort vorhandene Potential auch nützen", erklärte Kranzl. Auch im Jahr 2008 nimmt die Umsetzung des NAP durch Aufstockung der Mittel aus nationalen Budgets einen fixen Platz in der österreichischen Verkehrspolitik ein.

Mit dem Schifffahrtsinformations- und Managementsystem DoRIS (Donau River Information Services) hat Österreich auch ein international anerkanntes System implementiert. "Mithilfe von europäischen Fördermitteln konnten bis Ende 2007 bereits 380 Schiffe mit AIS-Transpondern ausgestattet und in das System eingebunden werden. Im Rahmen des EU-Projektes IRIS Europe wird derzeit unter der Federführung von via donau und der Obersten Schifffahrtsbehörde die Implementierung von RIS in den weiteren Donaustaaten nach einheitlichen Standards vorangetrieben. Diese Harmonisierung soll bis 2010 abgeschlossen sein", führte Kranzl aus.

Große Fortschritte konnten im vergangenen Jahr auch bei der Beseitigung des nautischen Engpasses östlich von Wien erzielt werden. "Die UVP wird voraussichtlich Anfang 2009 abgeschlossen, danach kann die bauliche Umsetzung starten. Parallel dazu laufen Modellversuche und ein Pilotprojekt, in dem die Wirkung von ökologisch optimierten Baumaßnahmen erprobt wird." (Schluss) js

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